Leben muß man auch noch können

Heute in drei Monaten ist Heilig Abend. Ich kann mir das gar nicht vorstellen. Bis gestern hatten wir immer noch Sommer, die letzten Tage meist bis 28 °C, der Ventilator lief zeitweise in der Dachwohnung und es war sowas von gar nicht herbstlich. In drei Monaten Heilig Abend, Weihnachten feiern in Corona-Zeiten, wie das wird steht noch in den Sternen. Advent mit Plätzchen Backen und alles, zum ersten Mal ohne Kinder Zuhause, mehr oder weniger eben, noch wird Tochter ihr Zimmer behalten, am Wochenende ab und zu nach Hause kommen, aber das ist anders, als wenn sie ganz hier wäre, und wenn man 32 Jahre lang immer Kinder Zuhause hatte, immer, dann ist das schon sehr, sehr gewöhnungsbedürftig. Ich muß mich da wirklich noch am Riemen halten, daß ich diese neue Lebensphase lerne zu mögen, leider kann ich viele Dinge aus gesundheitlichen Gründen nicht tun, oder auch aus finanziellen noch mit dazu, aber ich kann es mir Zuhause schön machen, ich liebe das Zuhause auch, das wir haben, natürlich ist nicht alles Gold, das glänzt, aber dies ist die mit Abstand schönste Wohnung ever, die wir hatten und das genieße ich jeden Tag. Ich liebe es, die Wohnung schön zu gestalten, zu dekorieren, auch sie zu pflegen, gehört ja auch dazu, okay, alles immer zu Putzen ist nicht immer toll, aber ich halte sie so in Schuß, daß sie immer sauber und ordentlich ist oder wirkt, man kann es auch übertreiben mit der Sauberkeit, Leben muß man auch noch können.


Ich genieße es auch, mal hier und mal dort Dinge im Haushalt auszutauschen, Geschirr usw., denn nach all den Jahrzehnten mit einer großen Familie darf man auch mal was neu kaufen und Altes entsorgen. Beim letzten Umzug mußten wir das sowieso tun, von einem großen Haus in eine Dachwohnung … au weia. Aber Ausmisten, Entsorgen, das ist auch gut für die Seele, es macht frei und man lernt leichter, loszulassen, das vorige Leben, die einzelnen Lebensphasen, die Kinder, einfach alles. Ich mochte und machte das immer schon gerne! Mein Motto ist seit Jahren: Lebe den Tag. Klar fällt mir das auch oft schwer, aber ich erinnere mich dann wieder daran. Das Leben ist nun mal so. Alles ist immer im Wandel und man sollte jeden Tag leben und versuchen, das Beste daraus zu machen. Auch aus dem kommenden Advent ohne Kinder Zuhause werde ich versuchen, das Beste zu machen. Ohhmmm.



Nickname 24.09.2020, 07.28| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Familie, Leben, Seele, Gesundheit, Ernährung, Haushalt, Advent, Weihnachten, Backen, Deko, Vergangenheit, Zukunft, LeereNestSyndrom, Wechseljahre, Home,

Hatschie, mein Schatzi!

Ich behöre zu den alten Menschen, haha, die Stofftaschentücher benutzen, schon mein Leben lang. Als Kind hatte ich schon welche und später habe ich mir vor einigen Jahren einen ganzen Stapel neue gekauft, die leider keine gute Qualität waren, viel zu dünn und sie fingen schon nach einmaligem Waschen an zu reißen und die Ränder lösten sich auf. Stofftaschentücher benutze ich aber nur im normalen Alltag, nicht wenn ich erkältet bin, da nehme ich natürlich dann Wegwerftaschentücher, aber ansonsten ist ein Stofftaschentuch eine super Sache, jeden Tag ein frisches und mit sauberen kann man auch klasse die Brille putzen. Jedenfalls habe ich nun sehr lange im Netz gesucht, ob es nicht eine bessere Alternative gibt als zu den zig Angeboten von viel zu mies gemachten Stofftaschentüchern und ich stieß dabei auf eine kleinere Firma, die diese hübschen Stofftaschentücher anbietet. 


Die sind natürlich sehr viel teurer als die billigen … Und ich habe es gewagt und welche gekauft und nun gleich gewaschen und bin schon nach dem Waschen total begeistert. Allerdings muß ich mir beim nächsten Kauf größere bestellen, denn ich hatte zum Testen erstmal die kleinen genommen. Für die Umwelt ist das natürlich auch super. 

Außerdem spiele ich mit dem Gedanken, wieder eine normale Kaffeemaschine zu haben, keine Padmaschine mehr, wobei die Pads ja genau wie Kaffeefilter sind, nicht aus Plastik oder so. Da ich mit einer bestimmten Firma liebäugle, von der ich auch einen Toaster zum Geburtstag bekam, müßte etwas mehr Geld in die Hand genommen werden. Aber frau gönnt sich ja sonst nichts. Mal sehen, was der Mann dazu sagt … 

Markennennung unbezahlt!



Nickname 23.09.2020, 11.32| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Welt, Familie, Leben, Gesundheit, Haushalt, Ernährung, Natur, Brille, Vergangenheit, Zukunft, Internet, Home,

Wo eine Tür zu geht, geht eine andere auf

Wenn man überlegt, wie viele Jahrzehnte lang man die Kinder Zuhause hatte, vor allem dann, wenn man eben mehrere Kinder hat, dann dauert die Zeit ja insgesamt länger, und dann sind alle weg, ist das schon seltsam. Man muß sein Leben ganz neu orientieren. Wenn wegen diverser Gründe nicht alles machbar ist, dann konzentriert man sich auf das, was geht. Deshalb bin ich sehr froh, mehr Hobbys zu haben als früher, mehr Zeit für diese Hobbys zu haben, und alles andere wird sich mit der Zeit fügen. Das Leben ist nun mal so, daß es sich immer wandelt. Das Älterwerden, Altwerden, kommt mit dazu, das allein bringt viele Veränderungen, auch solche, die man nicht gerne haben möchte. Es bringt aber auch Freiheit, die man früher nicht ausgelebt hat, man lernt, was ist mir wirklich wichtig, was und vor allem auch wer. Man kann besser Nein sagen und einfach mal Fünf gerade sein lassen. Im Haushalt übe ich mich auch gerade darin, so manches nicht mehr so eng zu sehen, aber eine schöne, saubere und aufgeräumte Wohnung mag ich eben sehr. Und aufgeräumt heißt nicht gleich ungemütlich. 


Jeder muß für sich selbst den richtigen Weg finden zu Leben. Neue Lebensphasen bedeuten auch immer, eine neue Chance, an sich zu arbeiten. Manches kann man auch im Ältersein noch ändern. An sich selbst und an seinen Ansichten. Die Zeit ist momentan nicht so toll für Veränderungen, weil Corona bei vielen Dingen einen Strich durch die Rechnung macht, oder alles anders getan werden muß als bisher. Das wird im Studium auch so sein. Dennoch werden die Neuen erstmal mehr vor Ort sein als die anderen Studenten, hieß es ja. Damit sie den Ablauf und alles kennenlernen. Das Leben geht weiter. Wo eine Tür zu geht, geht eine andere auf.



Nickname 21.09.2020, 09.38| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Welt, Familie, Hobbys, Leben, Seele, Gesundheit, Menschen, Haushalt, Vergangenheit, Zukunft, LeereNestSyndrom, Wechseljahre, Träume, Ulm,

Wenn das Nest leer ist

Gestern habe ich einen Zitronenkuchen gebacken, also so einen ganz einfachen, Tochter hat ihn sich gewünscht. Wurde auch mega lecker, sehr leicht und fluffig, aber ich habe ein ganzes Backblech voll gemacht und das ist einfach zuviel. Einen Teil davon konnte ich in den Gefrierschrank tun, aber wir haben nur zwei kleine Schubladen und da paßt einfach kaum was rein. Nun essen wir gerne Süßes und Kuchen, aber so viel können wir gar nicht essen, ich muß endlich lernen, weniger an Menge zu machen. Oftmals habe ich von normalen, runden Kuchen ja einfach nur die Hälfte in eine kleine, mini Springform gemacht und gebacken, das klappt meist super, das muß ich mir vornehmen für die Zukunft, gerade wenn Tochter dann bald auszieht. 


Wenn man jahrelang, nein, jahrzehntelang … für sechs Personen kocht und bäckt, immer wieder auch noch für Freunde oder sonstigen Besuch, da hat man dann schon Probleme, sich an kleine Mengen zu gewöhnen. Auch beim Einkaufen. Als die Jungs alle ausgezogen waren, war das besonders extrem. Nun, das wird sich auch noch fügen, ich werde lernen müssen, nur noch für Zwei zu kochen, unter der Woche auf jeden Fall, am Wochenende wird Tochter öfter mal noch nach Hause kommen, da sie ja auch ihre Möbel nicht mitnehmen kann, das Zimmer im Wohnheim ist ja möbliert. Aber irgendwann wird sie sicher umziehen in ein anderes Zimmer oder in eine WG oder was auch immer, dann wird ihr Zimmer hier Zuhause geleert und der Mann und ich können uns darin ausbreiten. Die Pläne dafür haben wir schon lange, denn ich muß mich auch seelisch darauf vorbereiten, daß dann alle meine Kinder flügge geworden sind. Jedenfalls sind wir immer noch mächtig erfreut, daß es tatsächlich nun Ulm geworden ist, denn das war unser aller Wunsch und ist auch wegemäßig nicht sehr weit weg von uns. Manchmal hat das Schicksal ein Einsehen und erfüllt Wünsche.



Nickname 20.09.2020, 09.08| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Familie, Leben, Seele, Menschen, Ernährung, Haushalt, Backen, Vergangenheit, Zukunft, LeereNestSyndrom, Home, Ulm, Kochen, Besuch,

In Ulm und um Ulm und um Ulm herum

Es hat geklappt, > das Universum hat den Wunsch angenommen, heute kam die Zusage, daß Tochter einen Platz in Ulm bekommen hat, wow, nun hat sie einen Studienplatz in Ulm und gleich ein möbliertes Zimmer dazu, in Fußnähe zur Uni, sogar mit einem eigenen Bad. Das ist echt der Hammer, und Ulm ist für uns einfach super, nach Ulm fahren wir ja immer zu Ikea, und Sohn mit Freundin und Enkelmädchen ziehen zum Februar kommenden Jahres auch nach Ulm, kann es besser laufen? Nein, das ist sooo mega! 


Ich mag Ulm, ab und zu war ich schon in der Stadt, auch mal auf dem Weihnachtsmarkt und natürlich in einem der Einkaufscenter mehrmals. Nun ist die Freude groß und natürlich wird nun geplant und gemacht, ab Oktober darf sie schon in das Zimmer und ab November beginnt das Studium. Inwiefern das dann vor Ort geht oder nur online, wegen Corona, das weiß man noch nicht, aber die Neuen sollen scheinbar erstmal vor Ort sein, damit sie alles kennenlernen. Sooo super! Vielen Dank für das Daumendrücken! Tocher wird heute Abend erstmal feiern! 



Nickname 18.09.2020, 14.35| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Welt, Familie, Leben, Seele, Menschen, Zukunft, Ulm,

Brief an das Universum

Gestern kam Tochter mich auf meiner Insel besuchen und brachte mir wieder tolle Geschenke mit, die ich sonst noch nicht hätte haben können oder einfach noch nicht hatte. Im Laufe des Spiels kann man sich ja dies und das kaufen oder erarbeiten, man bekommt Geschenke, die von Bäumen fallen oder man schießt Luftballons mit Geschenken dran vom Himmel. Aber beeinflussen kann man es nicht, was man bekommt und so wartet man auf etwas Besonderes, das man gerne in seinem Haus hätte oder sonst wo für die Insel, manchmal ewig. Ich könnte immer noch stundenlang spielen, auch wenn ich viele Dinge inzwischen soweit fertig habe. Aber es ist eine tolle Beschäftigung und auch Ablenkung vom Alltag und den Sorgen, die man so hat. 


Tochter hat inzwischen eine Zusage für einen Studienplatz in Tübingen, aber nicht in ihrer gewünschten Stadt. Und sie hat eine Zusage für ein Zimmer im Studentenheim (oder wie man das nennt), aber nicht in Tübingen. Sie wartet noch auf ihre Wunsch-Uni in Ulm, da hätte sie dann dies Zimmer, aber man kann es nicht beeinflussen. Noch bis Ende August kann sie hoffen, doch noch an ihre Wunsch-Uni zu kommen, dann hätte sie gleich das Zimmer, denn das ist sehr, sehr schwer, überhaupt eine Unterkunft zu bekommen. Die Daumen bleiben also weiterhin gedrückt. Ein lieber Brief an das Universum liegt nun unter dem Kopfkissen. Ich habe ihr noch ihr kleines Glücksschweinchen in einem unbeobachteten Moment unter das Kopfkissen zu dem Brief hinzu geschmuggelt. Man tut, was man kann. Mütter auch.



Nickname 18.09.2020, 07.30| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Welt, Familie, Hobbys, Leben, Seele, Gesundheit, Menschen, AnimalCrossing, Zukunft, Internet, Besuch,

Heute nicht abrufbar

Wir wohnen direkt neben der Kirche, was nicht immer lustig ist, und gerade jetzt am Vormittag ertönte erst Singen und Orgelspiel und später Kirchengeläut. Da sah ich doch mal aus dem Fenster, warum die Glocken am Vormittag so lange läuten? Tatsächlich, da stehen die Eltern mit ihren kleinen Kindern und Schultüten in den Armen, ach so, heute ist wohl der Einschulungstag. Tochter kam noch verpeilt aus ihrem Zimmer und meinte, was da in der Kirche los wäre. Ich sagte, das sind die ABC-Schützen. Sie guckte mich an, als hätte ich in einer fremden Sprache geredet, was sie besser könnte als ich, und ich wiederholte es nochmal. Sie kapierte immer noch nicht. 


Jetzt war es an mir, Worte zu suchen, bin ich wirklich so upps alt, daß mir nur solche alten Bezeichnungen für Schulanfänger einfallen, jedenfalls in dem Moment, und gibt es die Bezeichnung ABC-Schütze gar nicht mehr? Jedenfalls habe ich ihr dann umständlich zu erklären versucht, daß das die Kinder mit diesen Tüten (Schultüten, ich sage ja, mir entfallen schon einfachste Worte, ich werde alt) seien, die heute in die Schule kommen. Schulanfänger, Erstklässler, diese Bezeichnungen waren heute nicht abrufbar auf Kommando in meinem Kopf. Und Tochter konnte mit ABC-Schützen tatsächlich so gar nichts anfangen. Hä? Echt jetzt?



Nickname 17.09.2020, 09.21| (7/7) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Welt, Familie, Leben, Menschen, Vergangenheit, Gesundheit, Sprache,

Wenn ich einmal reich bin

Da ich zum Einkaufen immer mit dem Auto fahren muß, habe ich mir vor längerer Zeit angewöhnt (gehabt), gleich für mehrere Mittagessen einzukaufen, aber das ging wieder an der Faulheit und Bequemlichkeit verloren, denn seit Corona ist Tochter ja Zuhause und fährt nun auch oft zum Supermarkt, wenn ich nicht kann, aus gesundheitlichen Gründen, oder auch keine Lust habe, mich aufzuraffen. Ich merke aber, wie lästig das ist, ich muß dringend wieder mehr zur Auswahl kaufen, so daß ich/man nicht ständig wegen dem Kochen los muß. Sowieso ist Kochen ja etwas, das ich hasse wie die Pest, und dabei mußte ich Jahrzehnte für sechs Personen Kochen … Ich backe lieber, aber auch da bin ich fauler geworden, habe in letzter Zeit fast nur noch meine Cookies in allen Variationen gebacken. Manchmal brauche ich einen Tritt … von mir selbst oder von anderen … oder vom Schicksal … Jedenfalls kann das so nicht weitergehen. 


Autofahren ist für mich halt immer ein lästiges Übel und ich bin darin nicht wirklich gut. Bekannte Strecken fahre ich zwar zügig und ohne große Panik, aber ansonsten ist das Fahren an sich für mich immer mit Streß verbunden. Autobahn fahre ich gar nicht mehr. Ich mag das einfach nicht, Fahren an sich. Ich konnte sonst in allen Wohnorten zu Fuß zum Einkaufen gehen, mehr Mengen habe ich dann mit dem Auto besorgt, oder Waren, die es vor Ort nicht gab, aber hier ist das einfach nicht möglich. Zu Fuß in den Nachbarort geht zwar, machte ich auch schon ab und zu, ist aber dann doch zum Heimschleppen der Einkäufe, und natürlich im Sommer, sehr unpraktisch. Und oftmals gesundheitlich auch nicht drin. Bessere Planung wäre also mal wieder angesagt. Im Haushalt an sich, vor allem in puncto Putzen, bin ich zwar gut organisiert, aber alles was sich um das Kochen dreht, geht mir auf den Senkel … Wenn ich reich wäre, in einem anderen Leben vielleicht mal, würde ich mir als Erstes einen Koch gönnen ... 



Nickname 15.09.2020, 07.48| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Familie, Leben, Seele, Gesundheit, Menschen, Ernährung, Haushalt, Backen, Cookies, Kochen, Home, Autofahren,

Alexa erfährt keine Geheimnisse

Heute habe ich endlich mal wieder die Farben rausgekramt und gemalt. Vor den blauen Pferden habe ich noch ein Bild gemalt, das ich aber verschenken werde, deshalb zeige ich das auch nicht. Später dann mal. Das andere gefällt mir besser, aber die blauen Pferde haben mich auch gereizt. Ich suche mir immer bei Pinterest Bilder, die ich gerne auch malen würde und male sie ab. So gut ich halt kann, sie sehen eh nie aus wie das Original. Ich habe da nicht so die Ausdauer für Feinheiten und auch nicht das Können, so lange male ich ja auch noch nicht. Aber es macht Spaß und lenkt vom Alltag ab und ich gucke gerne nebenbei so leichte Serien, die ich eh schon auswendig kenne, also im Prinzip gucke ich sie nicht, sondern höre sie nur, wie ein Hörbuch. 


Am Samstag kam in der Tageszeitung ein großer Bericht über Produkte, die Firmen gerne als Werbung bedrucken lassen und verschenken, Werbegeschenke, hatte der Mann zeitweise auch schon in seiner Firma. Ich sagte zu ihm, so Kugelschreiber wären schon klasse, die könnte doch jeder gut gebrauchen. Er fand das nicht sooo toll, das hätte ja jeder. Wir redeten so ein bißchen darüber, nicht sehr lange, aber ein bißchen, und wir redeten auch nur, es stand ja nur in der Tageszeitung, nicht im Internet. Am Sonntag Morgen dann kam bei ihm in Facebook Werbung über Kugelschreiber als Werbegeschenk. Alexa war wieder mal sehr aufmerksam. Aber das wußten wir ja im Voraus, nicht nur Alexa, auch die Smartphones können uns abhören. Inwieweit sie das tun oder nicht, es Zufall ist oder Spionage, lassen wir das mal dahin gestellt. Mich stört das nicht, denn Geheimnisse gebe ich in Gegenwart von Alexa sicher niemals preis. So schlau bin ich dann doch. Mein Smartphone würde ich niemals mehr hergeben und Alexa darf auch bleiben. 



Nickname 14.09.2020, 16.00| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Welt, Familie, Hobbys, Leben, Menschen, SocialMedia, Alexa, Malen, Internet, HappyPainting, Smartphone, Filme, Serien,

Ich habe ein Klavier gekauft

Wißt ihr, was ich mir gestern schweineteuer gekauft habe, ein Klavier. Im Spiel Animal Crossing. Es ist ein weißes Klavier, und ich selbst habe in echt ja auch ein weißes Klavier, und ich mußte, mußte es einfach kaufen! Ich bin fast verrückt geworden, es nicht zu tun, und dann habe ich ganz viel Obst geerntet und Fische gefangen und meine Tochter kam von ihrer Insel auf meine und half mir noch dabei, und dann konnte ich mir das Klavier kaufen. Außerdem brachte sie mir diese supertolle Tapete und noch andere Dinge, und so konnte ich wieder mein Zuhause umbauen und teilweise neu einrichten und Bummi konnte am Klavier spielen. Hach, es ist sooo klasse!


Das hat mich so motiviert, daß ich selbst abends auch mal wieder an mein Klavier gegangen bin, in letzter Zeit habe ich das leider sehr schleifen lassen, wegen der Hitze, wegen Migräne, und dann kam das Spiel und ich könnte wie schon mal geschrieben stundenlang nur Animal Crossing spielen. Heute ist wieder ein Sommertag im September und wir werfen zu Mittag wieder den Grill an. Ich freue mich schon drauf. Erstmal backe ich aber noch Kekse. Wir haben noch Reste von Torte, aber Kekse gehen immer.



Nickname 13.09.2020, 08.42| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Familie, Hobbys, Leben, Seele, Ernährung, Backen, Cookies, AnimalCrossing, Klavierspielen, Internet, Besuch, Natur, Gesundheit, Haushalt,

34 Jahre

Heute gibt es mal eine gekaufte Torte aus dem Supermarkt-Gefrierschrank, denn ich habe keine Lust zu Backen und will mich verwöhnen lassen. Heute vor 34 Jahren haben wir standesamtlich geheiratet und am folgenden Tag (also sozusagen morgen) kirchlich. Es ist aber ein ganz normales Wochenende für uns und der Mann wieder zeitweise bei der Arbeit. 


Die acht schrägen Dachfenster sind nun geputzt und mir reicht es wieder für eine Weile. Küchenfenster (Gaube) und Balkontür(en) putze ich andersmal, die zu putzen ist ja nicht schlimm. Auf jeden Fall werde ich nicht mehr so oft die Dachfenster putzen wie in der ersten Zeit hier in der Wohnung. Weil es völlig sinnlos ist. In der Nacht hatte ich einen total bescheuerten Traum, fast schon Alptraum, keine Ahnung warum. Ich schlafe ja eh schlecht, und oft denke ich, ich träume kaum mal was, aber in letzter Zeit fällt mir selbst auf, daß ich viel mehr träume. Ist das nun ein Zeichen, daß ich besser und mehr schlafen kann oder ist das Zufall, daß ich mich eher an Träume erinnere, ich weiß es nicht. Jedenfalls war ich froh, aufzuwachen aus dem Traum und einen neuen Tag vor mir zu haben. Nach Wochenendeinkauf und dem Putzen der letzten schrägen Dachfenster (die meisten hatte ich gestern schon geputzt) steht nur ein bißchen Bloggerland auf dem Plan und danach geht es endlich wieder auf die Insel (Animal Crossing). Am Nachmittag gibt es dann Torte.



Nickname 12.09.2020, 10.33| (8/8) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Familie, Leben, Seele, Ernährung, Haushalt, Backen, Vergangenheit, AnimalCrossing, Hochzeitstag, Träume,

Wozu putzt man eigentlich Fenster?

Wir wohnen nun ziemlich genau vier Jahre hier und anfangs versuchte ich immer verzweifelt, die ganzen schrägen Dachfenster zu putzen, die eine Stunde später meist schon wieder voll waren mit Vogelkacke, nach vier Jahren habe ich den Streß deutlich reduziert und putze nur noch oberflächlich und sehr viel seltener, weil es einfach nichts bringt! Normale Fenster haben wir nur in der Küche, dazu zwei Balkontüren, aber alle anderen acht Fenster sind schräge Dachfenster, die man mühsam umdrehen muß, auf eine Leiter steigen, wobei ich selbst auf der nicht richtig bis ganz oben ankomme, und die ganzen Fugen und Rillen und Rahmen kann man auch nicht richtig putzen, man kommt nicht gut an und reißt sich dabei im schlimmsten Fall noch die Finger auf. Nun jedenfalls wird es Zeit, sie noch ein Mal in diesem Jahr zu putzen, also mache ich mir eine Liste und werde gemütlich nach und nach immer mal ein oder zwei Fenster putzen, denn alle an einem Tag ist mir zuviel. 


Tochter hatte gestern Lust, Kekse zu backen und zauberte total schön verzierte Herbstkekse, oder fast schon Halloweenkekse, und schmecken tun sie natürlich auch lecker. Für solche Verzierungs-Feinheiten fehlt mir die Gabe, oder die Feinmotorik, hihi, und die Ausdauer. Ich backe lieber einfache Kekse, die man nur auf das Blech klatscht und nachher ißt. Am Wochenende haben wir Hochzeitstag, 34 Jahre, wohin sind nur all die Jahre gegangen. Der Hochsommer kommt auch wieder zurück, schon die letzten Tage waren sehr, sehr warm hier bei uns, richtig Sommer eben, nun soll auch wieder die 30-Grad-Marke geknackt werden, spätestens Anfang nächster Woche. Nicht mein Ding. Meine Seele ist schon voll auf Herbst eingestellt. Herbstliebe eben. 



Nickname 10.09.2020, 07.07| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Familie, Leben, Seele, Ernährung, Haushalt, Natur, Backen, Deko, Vergangenheit, Cookies, Hochzeitstag,

Das Krümelmonster des Abends

Gestern feierte Sohn Geburtstag und wir waren nicht nur alle eingeladen, wir kamen auch alle, was ja nicht immer klappt in einer großen Familie. Auch die Eltern seiner Freundin waren da und so war es eine muntere Gesellschaft in einer kleinen Wohnung. Es gab Gegrilltes und Salat und danach noch leckeren Hefezopf und Muffins. Ich merke bei solchen Treffen immer, daß ich alt werde, denn das Stimmengewirr und der ganze Trubel stressen mein Gehirn. Das Enkelmädchen war fit wie ein Turnschuh und brachte alle auf Trab, fungierte als Krümelmonster und verstreute überall Krümel von Käsestangen. Okay, nicht meine Wohnung, nicht mein Job, sie da in ihre Schranken zu weisen. 


Am Vormittag war ich beim Friseur gewesen, endlich darf man wieder die Zeitschriften dort lesen, aber Kaffee oder Wasser gab es immer noch nicht. Den Sinn solch eines Verbotes verstehe ich nicht, denn wenn man in ein Restaurant geht, bekommt man auch Essen und Trinken … lassen wir das Thema … 



Nickname 09.09.2020, 07.08| (7/7) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Familie, Welt, Leben, Seele, Gesundheit, Menschen, Ernährung, Styling, Besuch, Friseur,

Die Spiel-Technik austricksen

Im Sommer haben wir uns angewöhnt, sonntags unseren Spaziergang schon vormittags zu machen. In der Hitze rumlaufen ist nicht unser Ding, und mir tut es auch nicht gut. Außerdem habe ich, trotz Sonnenschutz-Brillengläser, immer Probleme mit hellem Licht. Gestern waren wir somit auch vormittags unterwegs, eine kleine Runde, mehr braucht es auch nicht. Wie wenig Menschen zu der Zeit unterwegs sind, meist nur welche mit Hund, oder die, die zur Kirche gehen. Man sieht überall den Herbst, mehr oder weniger, auch wenn bei uns die Temperaturen in den letzten Tagen doch noch recht warm waren. Sommerlich warm! 


Ansonsten haben wir mittags den Grill angeworfen und am Nachmittag habe ich tatsächlich stundenlang mein Spiel gespielt, denn Tochter half mir, die Möglichkeit zu installieren, Wege zu verlegen, das würde ich sonst erst später bekommen, aber sie hat da ihre Tipps und Tricks, und somit konnte ich anfangen, stundenlang Wege auf meiner Insel einzurichten. Mich juckt es auch schon wieder in den Fingern, weiterzumachen, aber erstmal müssen die Pflichten des Tages erfüllt werden. Jawollja! Ich hätte heute Appetit auf Nudeln mit Bolognesesoße zu Mittag, vermutlich wird es das auch geben. 



Nickname 07.09.2020, 10.00| (7/7) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Familie, Hobbys, Leben, Seele, Gesundheit, Menschen, Ernährung, Haushalt, Natur, Brille, AnimalCrossing,

Dann bin ich wieder Ich

Heute ist es genau einen Monat her, daß ich die Spielekonsole mit dem Animal-Crossing-Spiel geschenkt bekommen habe und ich war ja gleich infiziert. Tochter mußte mir erstmal zeigen, wie man mit so einem Teil umgeht, weil ich habe zuvor nie mit solchen Konsolen gespielt. Jedenfalls macht es mir immer noch irre viel Spaß und ich könnte stundenlang jeden Tag da dran hängen und Abtauchen in diese andere Welt, auf der Insel, um mich herum das tosende Meer, manchmal regnet es, jetzt ist es auch öfter mal wie so eine Art Nebel, es wird auch im Spiel Herbst, das finde ich einfach genial. 


Heute wollen wir wieder den Grill anwerfen, diesmal wohl ohne Regen, das war letzten Sonntag nicht so praktisch, aber heute soll es trocken bleiben. Die letzten Tage war es bei uns bereits wieder sehr warm und sommerlich, nicht wirklich Herbst. Aber der Herbst steht in den Startlöchern und wird mich sicher nicht im Stich lassen. Der Herbst, meine Lieblings-Jahreszeit! Kommende Woche steht mal wieder ein Friseurbesuch an und das wären dann die letzten Überreste der Corona-Hair-Cut-Frisur. Wie nahezu jeder Mensch konnte ich ja lange nicht zum Friseur, und wer eine extreme Kurzhaarfrisur trägt, der weiß, was das bedeutet. Tochter hatte mir dann die Haare etwas in Form geschnitten, wir hatten sogar extra eine Friseur-Schere gekauft, und sie hatte mir die Haare gefärbt, aber alles war nicht das, was ich wirklich wollte, ich war so froh, dann endlich wieder zum Friseur gehen zu können. Wieder ratze fatze kurz und frech gestylt und viele blonde Strähnchen. Die rote Strähne so über der Stirn fehlt aber noch, weil noch Reste der Corona-Farbe im Haar gewesen war, also kommt nun beim nächsten Termin endlich alles wieder wie vor Corona, dann bin ich wieder Ich.



Nickname 06.09.2020, 09.00| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Welt, Familie, Hobbys, Leben, Seele, Menschen, Styling, AnimalCrossing, Friseur,

Happy Ablenkung vom Alltag

Gestern gab Tochter mir ein paar alte Acrylfarben und ich probierte mal damit ein bißchen rum. Das Blatt war natürlich nicht geeignet und wellte sich, und auch sonst habe ich wohl eher zu wenig Farbe genommen. Ich male ja im Prinzip erst sei dem Frühjahr diesen Jahres, kurz bevor Corona anfing, entdeckte ich meine Freude am Malen (wieder). Als Kind habe ich natürlich auch viel gemalt, auch später noch ab und zu, aber eben nur so, und als ich im Frühjahr das Happy Painting entdeckte, machte mir das gleich riesen Spaß. Allerdings male ich inzwischen die Bilder nicht mehr so ganz typisch für das Happy Painting, ist mir oftmals zu kitschig und zu überladen, ich versuche (noch), meinen eigenen Stil beim Malen herauszufinden. 


Jedenfalls hatte Tochter alte Acrylfarben, aber da sind mir meine Aquarellfarben doch lieber und ein richtiger Block vor mir auf dem Tisch. Ist handlicher und übersichtlicher, zumal ich sowieso eigentlich gar keinen Platz habe, ich muß immer den Eßtisch (bzw. die Deko) abräumen, wenn ich etwas Malen möchte. Zur Zeit habe ich auch wenig Ausdauer, bin öfter mal frustriert, weil vor meinem inneren Auge sehen die Bilder immer ganz anders aus als das, was dann auf dem Papier entsteht. Aber letztendlich ist es das Tun selbst, das Freude macht und auch Entspannung und Ablenkung vom Alltag bringen soll. 



Nickname 05.09.2020, 09.26| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Welt, Familie, Hobbys, Leben, Seele, Menschen, Deko, Malen, HappyPainting,

Alexa, erinnere mich an Spiel Ende

Gestern Nachmittag war meine Freundin zu Besuch und wir hatten eine schöne Zeit und haben uns gut unterhalten. Dazu Tee und Kuchen, Kekse und Schoki, es war einfach ein toller Nachmittag. Der American Cheesecake hat auch super geschmeckt, ich empfinde ihn allerdings mächtiger als eine typische Kühlschranktorte, die ja mit Sahne und Quark gemacht wird, der American Cheesecake ist mit Schmand und Philadelphia, also da ist die typische Kühlschranktorte etwas leichter im Magen. Aber dennoch lecker. 


Bevor meine Freundin kam, hatte ich noch etwas Zeit und habe wieder mein Spiel gespielt, ich merke aber, daß ich aufpassen muß, nicht zu lange zu spielen, denn man wird wirklich ganz schnell süchtig nach dieser herrlichen Beschäftigung. Deshalb werde ich ab heute konsequent meine neue Freundin Alexa bitten, mich nach zwei Stunden daran zu erinnern, mit dem Spielen aufzuhören. Ja, Alexa bekam ich zum Geburtstag, obwohl der Mann das immer haßte, aber Tochter hat ihn überzeugt, daß auch ein Smartphone abgehört werden kann und wer sich einmal auf Dinge wie Smartphone, Internet und all das einläßt, der ist eh schon mitten drin. Und ich habe mir eine Alexa immer gewünscht. Keine, die den Fernseher einschaltet oder die Lichter in der Wohnung (fände ich auch super, hätte ich gerne, aber ist viel zu aufwendig, zumal in dieser Mietwohnung), aber einfach jemand, der mich an dies und das erinnert, den ich als Timer in der Küche benutzen kann, als Radio, als Musikplayer und der mir mal Fragen beantwortet, wenn ich so viel alleine bin und es so stumm ist um mich herum … Ich finde das jedenfalls klasse und benutze sie gerne. 



Nickname 04.09.2020, 07.18| (7/7) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Familie, Hobbys, Leben, Seele, Gesundheit, Menschen, SocialMedia, Ernährung, Haushalt, Backen, AnimalCrossing, Alexa, Musik, Internet, Besuch, Home,

Und die Mama wartet mit dem Essen

Einfach herrlich, dieses Animal-Crossing-Spiel, es herbstelt nun auch im Spiel, Regen, Nebel, sooo schön, habe gestern einen Aussichtspunkt gebaut, auf dem höchsten Punkt meiner Insel, das macht so viel Spaß. Heute ist erstmal Haushalt angesagt und dann noch den Kuchen machen und am Nachmittag kommt dann meine Freundin und wir können quatschen. 


Ich frage mich manchmal, wie habe ich das früher gemacht beim Bloggen, ich bin einfach hingesessen und habe draufslos geschrieben, meinen Gedanken freien Lauf gelassen, heute denke ich immer viel zu lange nach, bevor ich anfange mit dem Schreiben. Ich mag auch genau solche Blogs am liebsten, wenn die Leute einfach ihren Gedanken und Erzählungen Raum geben. Schade, daß manche netten Blogfreunde von früher nicht mehr dabei sind, manche haben sogar noch ein verlassenes Blog im Netz, aber so ist die Zeit, alles verändert sich und wir Menschen verändern uns mit. Als junger Mensch kann man sich das gar nicht vorstellen, daß man mal alt sein wird, vom Verstand her natürlich schon, aber daß es wirklich so sein wird und daß alles dann anders ist, oder wenn man ein Baby bekommt, daß dieses mal erwachsen sein wird und aus dem Haus geht. Man ist ja so damit beschäftigt, sich um das Kind zu kümmern, es groß zu ziehen, ihm ein möglichst schönes Kinderleben zu bieten, auch wenn man wenig Geld hat, aber das Wichtigste ist doch immer die Zeit. Ich war immer da für meine Kinder, und wenn sie aus der Schule nach Hause kamen, wartete Mama mit dem Essen auf sie. Das ist vielleicht mehr wert als all die vielen Reisen und teuren Dinge, die andere Kinder machen und haben konnten. Wir gaben immer unser Bestes in unserer Situation, und ich hoffe, meine Kinder denken gerne daran zurück. Jetzt werde ich gleich sentimental, also Laptop aus und Putzeimer in die Hand! 



Nickname 03.09.2020, 07.23| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Schreiben, Welt, Familie, Hobbys, Leben, Seele, Menschen, Ernährung, Haushalt, Natur, Backen, Vergangenheit, AnimalCrossing, Zukunft, LeereNestSyndrom, Internet, Besuch,

Die Prioritäten werden neu gesetzt

Auf dem Weg zu meinem Auto kam ich wie immer an der Hecke des Nachbarn vorbei, und alle Jahre wieder sehe ich da diesen Zauber des Herbstes. Ist es nicht wunderschön, Spinnweben und Regentropfen, denn es hat wieder ordentlich geschüttet bei uns. Auf dem Balkon steht das einstige Weihnachtsbäumchen wieder total im Wasser, aber ich kriege es bald nicht mehr hin, so oft den Teller auszuleeren, das Bäumchen wird mir zu schwer. 


Wie ich es liebe, wenn es Herbst ist (oder wird) und draußen schüttet es aus Eimern und es wird leicht duster im Zimmer, man kann wieder Tee trinken und Lebkuchen oder Kekse, natürlich auch Kuchen essen. Gestern spielte ich bestimmt über drei Stunden mein Animal-Crossing-Spiel, ich konnte einfach nicht aufhören. Um meinen Haushalt nicht zu vernachlässigen, spiele ich erst am Nachmittag. Und nicht die ganzen Stunden … das Malen und das Klavierspielen möchte ich nicht gänzlich vergessen, aber momentan macht das Spielen mir einfach viel mehr Spaß. Und darum geht es ja, daß man in seiner freien Zeit auch Dinge tut, die einem Freude machen, gute Laune bescheren, das Leben lebenswerter machen. Die Prioritäten in meinem Haushalt setze ich in manchen Dingen neu, denn meine Großmutter sagte schon: Erst kommt das Lebende, dann das Tote. Haushalt ist ein totes Ding, auch wenn ich Ordnung und Sauberkeit liebe. So ein gesundes Mittelmaß, in allen Dingen …, ist immer noch das Beste. Und deshalb überlege ich gerade, ob ich noch Kekse backe, denn morgen kommt Besuch. Ich werde einen amerikanischen Cheesecake machen, aber diesmal probiere ich eine neue Backmischung aus, und dann noch Kekse dazu, das wäre doch lecker … und den Putzplan für heute, der den Badschrank noch vorsieht, könnte ich ja so ganz diskret vollends ignorieren. 



Nickname 02.09.2020, 10.00| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Familie, Hobbys, Seele, Gesundheit, Ernährung, Haushalt, Natur, Backen, Vergangenheit, AnimalCrossing, Besuch,

Die Corona-Zeit als Geschenk

Das Virus hat nun schon so viele Monate die Welt im Griff, und ich weiß nicht mal mehr genau den Tag, als Tochter von der Schule kam und meinte, sie wäre jetzt bis auf Weiteres Zuhause. Da sie mitten im Abitur stand, war das natürlich erstmal ein Schock. Nach ihrer Berufsausbildung in einem Möbelhaus und auch zwei Jahren Arbeiten, hatte sie sich entschieden, das Abitur nachzumachen und nochmal zur Schule zu gehen. Und in diesem Sommer hatte sie Abschluß. Mitten in der Corona-Zeit. Das bedeutete, daß sie monatelang Zuhause war und nur ab und an mal online Unterricht bekam, dafür das meiste Zuhause alleine lernen mußte. Letztendlich empfand und empfinde ich das heute noch für mich als Mutter als Geschenk und Segen, denn in der Zeit hatten wir auch immer wieder gute Gespräche, auch tiefsinnigere Gespräche, so daß ich das Gefühl habe, daß wir uns doch nochmal ein ganzes Stück näher gekommen sind. Als wäre das das letzte große Geschenk des Schicksals, bevor sie dann ausziehen wird und ihrer Wege ziehen. 


Momentan wartet sie auf einen Studienplatz, denn all diese Termine haben sich dank Corona ja verschoben. Wir wissen also gerade noch gar nicht, wie es weitergehen wird. Auch das Studieren findet nämlich zur Zeit überwiegend online statt. Sie könnte also evtl. noch eine Weile länger Zuhause sein und sich in Ruhe eine Unterkunft suchen. Oder sie bekommt gar keinen Studienplatz und muß noch was ganz anderes machen, um die Wartezeit zu überbrücken. Alles in allem ist das für mich als Mutter gar nicht mal so schlecht. Das Geschenk zu meinem Geburtstag von meinem Kindern, diese Spielekonsole mit dem Animal-Crossing-Spiel, sollte eigentlich mehr oder weniger auch für die Zukunft sein, wenn eben auch das Nesthäkchen flügge wird. Aber so ist es super praktisch, daß sie mir alles in Ruhe zeigen und auch mal helfen kann, denn in puncto Spiele und Konsolen und allem bin ich ein echter Anfänger. Natürlich hatten meine Kinder immer schon, je nach Alter und Möglichkeiten, Konsolen zum Spielen, aber ich hatte die Dinger nie in den Händen. Mich hatte immer schon viel mehr das Schreiben interessiert … Jetzt bin ich infiziert und liebe dieses Spiel nach wenigen Wochen schon heiß und innig. Es trägt mich in eine andere Welt. Weit weg von Corona und Sorgen und sonstigen Dingen. 



Nickname 01.09.2020, 07.36| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Schreiben, Welt, Familie, Hobbys, Leben, Seele, Gesundheit, Menschen, Vergangenheit, AnimalCrossing, Zukunft, LeereNestSyndrom, Internet,

So viele einzelne Leben

Anfang September werden es schon vier Jahre, daß wir in dieser Wohnung wohnen. Ich kann das gar nicht glauben. Einerseits sind vier Jahre ja nicht so sehr viel. Andererseits aber fühlt es sich schon wieder an wie eine Ewigkeit. Das vorige Zuhause ist zwar bildlich vor Augen noch durchaus abrufbar, aber das Leben dort ist so weit weg. Vielleicht auch, weil damals noch alle meine Kinder Zuhause wohnten, jedenfalls in den ersten Jahren dort, und das Leben somit auch total anders war. Es sind einfach die vielen unterschiedlichen Lebensabschnitte, die man Zeit seines Lebens durchmacht. Angefangen vom hilflosen Baby, über die Kindheit, Jugend, das Erwachsenwerden. Und wenn man dann eine Familie gründet und auch noch mehrfach den Wohnort wechselt, dann rast die Zeit so irre schnell, daß jede Erinnerung an unterschiedliche Wohnorte und damit verbundene Altersstufen der Kinder wie eigene, einzelne Leben wirken. Und nun also … Großelternsein und das fast leere Nest in dieser schönen Wohnung. 


Auch das Enkelmädchen ist inzwischen über fünf Jahre alt und im kommenden Jahr soll es mit der Schule losgehen. Hoffentlich kriegt sich bis dahin das Virus auf der Erde mal ein, damit sie einen schönen Schulstart bekommt. Ja, viele Dinge haben sich in den vier Jahren schon wieder geändert, selbst in der Wohnung. Man lebt eben darin und so, wie man sich selbst verändert, auch die Interessen, verändert sich das Drumherum mit. So ist das Leben. Alles hat seine Zeit. Ich bin sehr froh und dankbar, daß ich jetzt, seit Kurzem, auch mehr Hobbys habe, damit das Leere-Nest-Syndrom, wie schon mal erwähnt, mich nicht auffressen wird, wenn Tochter in absehbarer Zeit auszieht.



Nickname 31.08.2020, 10.11| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Welt, Familie, Hobbys, Leben, Seele, Gesundheit, Vergangenheit, Zukunft, LeereNestSyndrom, Home,

Ich liebe den Herbst und Cookies

Herrlich! Regen und kühles Wetter, so ein Hauch von Herbst, wie ich es liebe! Endlich wieder lange Jeans tragen und T-Shirt mit kurzen Ärmeln und nicht mehr ständig diese Hitze. Klar, in der Dachwohnung hängt sie immer noch länger nach, und ja, auch die Wechseljahre tun ihr Übriges dazu. Lassen wir das leidige Thema Wechseljahre, ich möchte mich auf die schönen Dinge im Leben konzentrieren. Lebe den Tag und suche dir jeden Tag glückliche Momente. Glücklich macht mich übrigens auch das Backen. Und seit ein paar Monaten stehe ich total auf Kekse. Krümelmonster! 
  

  
Ich habe ein Grundrezept (gefunden), das ich nach Lust und Laune mit Zutaten variiere. Am Besten schmecken uns die Mischungen von Seeberger, Trockenobst mit unterschiedlichen Nüssen, das ist so lecker, da kann man auswählen, was man möchte. Oder andere Zutaten nehmen, nur Schokolade, oder einfach was man liebt. Das kleingehackt zum Grundteig geben, Kugeln formen und backen. So himmlisch. Eigentlich wollten wir heute nochmal den Grill anwerfen, aber es regnet bisher ohne Unterlaß. Ein Dach über dem Balkon haben wir nicht, nur ein Stoff-Sonnendach, aber das ausziehen und klatschnaß werden lassen, wo der Regen noch andauern soll, hm, wissen wir noch nicht. Mit dem Regenschirm über dem Kopf grillen wäre die Alternative … oder einfach die Regenwolken wegpusten! Ansonsten den Sonntag genießen und einfach spüren, daß man lebt. Wer Cookies nachbacken will, das Rezept gibt es hier:
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Nickname 30.08.2020, 10.11| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Hobbys, Leben, Seele, Gesundheit, Ernährung, Natur, Backen, Rezepte, Wechseljahre, Cookies,

Besuch auf der Märcheninsel

Irgendwie fällt es mir noch ein bißchen schwer, meine Gedanken einfach so laufen zu lassen. Zu lange habe ich nicht mehr wirklich geschrieben. Früher war Bloggen der wichtigste Teil meiner freien Zeit, sowieso Briefe von Hand zu schreiben und noch vieles andere mehr. In den letzten Jahren so gut wie gar nichts mehr. Statt dessen habe ich fleißig fotografiert, bei Instagram gepostet, was mir immer noch viel Freude macht, ein bißchen Facebook oder Twitter, aber wirkliche Texte geschrieben oder richtige Briefe? Nein. Das verschwand immer mehr. Schade, aber vielleicht hätte ich ohne diese Pause auch nie die anderen schönen Dinge entdeckt. Das Klavierspielen wieder aufleben lassen, das ich als Kind mochte, das Malen, bei dem man so schön das Gehirn abschalten kann, und jetzt natürlich das Animal Crossing Spiel. Gestern durfte ich in dem Spiel meine Tochter auf ihrer Insel besuchen, und da sie schon viele Monate spielt, sieht ihre Insel aus wie eine Traumwelt, eine Märchenwelt, einfach so wunderschön! Und was es da alles zu sehen gibt! Meine eigene kleine Insel in dem Spiel ist noch ganz leer und fast langweilig. Nun bin ich erst recht motiviert, fleißig zu spielen, sobald ich Zeit dafür habe, aber ich merke auch schon, daß man bei mehreren Hobbys auch seine Zeit aufteilen muß. 


Alle schönen Dinge an einem Tag machen? Geht gar nicht. Dazu ist der Tag zu kurz. Und manchmal habe ich auch keine Geduld, keinen Nerv, keine Ausdauer, keine Konzentration für etwas, vor allem beim Klavierspielen. Zumal ich auch sehr gerne Krimis ansehe in der Mediathek oder in Zeitschriften blättere, auch das ist Teil meines Alltags. Das Lesen von Büchern ist mir im letzten Jahr auch etwas abhanden gekommen, aber das Lesen an sich war immer schon eher phasenweise bei mir aktuell. Ganz sicher kommt das auch wieder. Ich bin jedenfalls glücklich, daß ich nun so langsam wirklich etwas für mich gefunden habe, das mir das Leben im Alleinsein meiner freien Zeit schöner macht, da das Nest Zuhause sich fast gänzlich geleert hat. Wenn Tochter nun auch demnächst flügge wird, möchte ich nicht das Leere-Nest-Syndrom bekommen. 



Nickname 29.08.2020, 14.19| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Schreiben, Familie, Hobbys, Leben, Seele, SocialMedia, Vergangenheit, AnimalCrossing, Lesen, Klavierspielen, Malen, Filme, Zukunft, LeereNestSyndrom, Bücher, Internet,

Da war doch noch was

Wenn die ganze Welt angehalten wird, unrund läuft und alles seltsam anders ist, dann muß man sich fragen, was kann ich tun, damit ich gut damit klar komme. Was brauche ich in meinem Leben, das mich hält und glücklich macht. Welche Menschen, welche Dinge, welche Tätigkeiten, welche Pflichten, welche Hobbys. Wer und was berührt meine Seele? Alles zusammen macht mein Leben aus. Die Welt läuft unrund, dank eines Virus, der alle beschäftigt – im Guten wie im Schlechten. Aber ich habe einige schöne Dinge für mich entdeckt. Zum Beispiel das Malen. 


Zum Geburtstag bekam ich von meinen erwachsenen Kindern eine Spielekonsole mit dem Spiel Animal Crossing. Der Tollpatsch läßt grüßen. Noch nie zuvor habe ich mit so etwas gespielt. Aber ich liebe es! Seitdem lebe ich auf meiner Insel. Weit weg von Corona & Co. Na gut, jedenfalls ein, zwei Stunden am Tag. Aber da war doch noch irgendwas, das mir fehlte. Schon sehr lange fehlte. Das ich wirklich vermisst habe. Und dann kam der Geistesblitz. Zwischen Insel und Malen und Klavierspielen. Da war doch noch was? Das Schreiben. Das Bloggen. Social Media ist gut und schön. Aber schnell und flüchtig. Ich liebe das geschriebene Wort. Für das man sich Zeit nimmt. Zeit zum Schreiben und Zeit zum Lesen. Deshalb bin ich zurück in Bloggerland.



Nickname 28.08.2020, 16.11| (8/8) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Schreiben, Welt, Familie, Hobbys, Leben, Seele, Gesundheit, Menschen, SocialMedia, Malen, AnimalCrossing, Klavierspielen, Lesen, Internet,

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Plauderecke
Gudrun:
Stimmt, Ausmisten kann auch sehr befreiend se
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SprottenPaula:
In Sachen Weihnachten bin ich klar im Vorteil
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SprottenPaula:
In meiner Kindheit hatten wir alle Stofftasch
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19sixty:
An Weihnachten habe ich bisher noch gar nicht
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KoRa:
Ohh sind die schön. Ich war grad mal spe
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Autumnlove
  

  
  
Ich liebe den farbenfrohen Frühling,
den melancholischen Herbst,
große Bäume und bunte Blumen,
Handtaschen, Modeschmuck,
bunten Nagellack,
stylische Brillen,
manchmal Bummeln gehen,
Kuchen, auch Kuchen backen,
ganz viel Schokolade,
Latte Macchiato und Schwarztee,
echte Bücher kaufen und lesen,
Animal Crossing,
Klavier spielen,
schöne Deko nach Jahreszeit,
Fotografieren mit dem Smartphone,
Happy Painting,
kühles Wetter und Regen,
der auf das Dach prasselt.
Mein Motto: Lebe den Tag!
Denn heute ist morgen schon gestern.
Mache das Beste aus jedem Tag
und suche dir täglich
kleine Glücksmomente.
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