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Wenn das Nest leer ist

Gestern habe ich einen Zitronenkuchen gebacken, also so einen ganz einfachen, Tochter hat ihn sich gewünscht. Wurde auch mega lecker, sehr leicht und fluffig, aber ich habe ein ganzes Backblech voll gemacht und das ist einfach zuviel. Einen Teil davon konnte ich in den Gefrierschrank tun, aber wir haben nur zwei kleine Schubladen und da paßt einfach kaum was rein. Nun essen wir gerne Süßes und Kuchen, aber so viel können wir gar nicht essen, ich muß endlich lernen, weniger an Menge zu machen. Oftmals habe ich von normalen, runden Kuchen ja einfach nur die Hälfte in eine kleine, mini Springform gemacht und gebacken, das klappt meist super, das muß ich mir vornehmen für die Zukunft, gerade wenn Tochter dann bald auszieht. 


Wenn man jahrelang, nein, jahrzehntelang … für sechs Personen kocht und bäckt, immer wieder auch noch für Freunde oder sonstigen Besuch, da hat man dann schon Probleme, sich an kleine Mengen zu gewöhnen. Auch beim Einkaufen. Als die Jungs alle ausgezogen waren, war das besonders extrem. Nun, das wird sich auch noch fügen, ich werde lernen müssen, nur noch für Zwei zu kochen, unter der Woche auf jeden Fall, am Wochenende wird Tochter öfter mal noch nach Hause kommen, da sie ja auch ihre Möbel nicht mitnehmen kann, das Zimmer im Wohnheim ist ja möbliert. Aber irgendwann wird sie sicher umziehen in ein anderes Zimmer oder in eine WG oder was auch immer, dann wird ihr Zimmer hier Zuhause geleert und der Mann und ich können uns darin ausbreiten. Die Pläne dafür haben wir schon lange, denn ich muß mich auch seelisch darauf vorbereiten, daß dann alle meine Kinder flügge geworden sind. Jedenfalls sind wir immer noch mächtig erfreut, daß es tatsächlich nun Ulm geworden ist, denn das war unser aller Wunsch und ist auch wegemäßig nicht sehr weit weg von uns. Manchmal hat das Schicksal ein Einsehen und erfüllt Wünsche.



Nickname 20.09.2020, 09.08 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Wenn ich einmal reich bin

Da ich zum Einkaufen immer mit dem Auto fahren muß, habe ich mir vor längerer Zeit angewöhnt (gehabt), gleich für mehrere Mittagessen einzukaufen, aber das ging wieder an der Faulheit und Bequemlichkeit verloren, denn seit Corona ist Tochter ja Zuhause und fährt nun auch oft zum Supermarkt, wenn ich nicht kann, aus gesundheitlichen Gründen, oder auch keine Lust habe, mich aufzuraffen. Ich merke aber, wie lästig das ist, ich muß dringend wieder mehr zur Auswahl kaufen, so daß ich/man nicht ständig wegen dem Kochen los muß. Sowieso ist Kochen ja etwas, das ich hasse wie die Pest, und dabei mußte ich Jahrzehnte für sechs Personen Kochen … Ich backe lieber, aber auch da bin ich fauler geworden, habe in letzter Zeit fast nur noch meine Cookies in allen Variationen gebacken. Manchmal brauche ich einen Tritt … von mir selbst oder von anderen … oder vom Schicksal … Jedenfalls kann das so nicht weitergehen. 


Autofahren ist für mich halt immer ein lästiges Übel und ich bin darin nicht wirklich gut. Bekannte Strecken fahre ich zwar zügig und ohne große Panik, aber ansonsten ist das Fahren an sich für mich immer mit Streß verbunden. Autobahn fahre ich gar nicht mehr. Ich mag das einfach nicht, Fahren an sich. Ich konnte sonst in allen Wohnorten zu Fuß zum Einkaufen gehen, mehr Mengen habe ich dann mit dem Auto besorgt, oder Waren, die es vor Ort nicht gab, aber hier ist das einfach nicht möglich. Zu Fuß in den Nachbarort geht zwar, machte ich auch schon ab und zu, ist aber dann doch zum Heimschleppen der Einkäufe, und natürlich im Sommer, sehr unpraktisch. Und oftmals gesundheitlich auch nicht drin. Bessere Planung wäre also mal wieder angesagt. Im Haushalt an sich, vor allem in puncto Putzen, bin ich zwar gut organisiert, aber alles was sich um das Kochen dreht, geht mir auf den Senkel … Wenn ich reich wäre, in einem anderen Leben vielleicht mal, würde ich mir als Erstes einen Koch gönnen ... 



Nickname 15.09.2020, 07.48 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL

Alexa, erinnere mich an Spiel Ende

Gestern Nachmittag war meine Freundin zu Besuch und wir hatten eine schöne Zeit und haben uns gut unterhalten. Dazu Tee und Kuchen, Kekse und Schoki, es war einfach ein toller Nachmittag. Der American Cheesecake hat auch super geschmeckt, ich empfinde ihn allerdings mächtiger als eine typische Kühlschranktorte, die ja mit Sahne und Quark gemacht wird, der American Cheesecake ist mit Schmand und Philadelphia, also da ist die typische Kühlschranktorte etwas leichter im Magen. Aber dennoch lecker. 


Bevor meine Freundin kam, hatte ich noch etwas Zeit und habe wieder mein Spiel gespielt, ich merke aber, daß ich aufpassen muß, nicht zu lange zu spielen, denn man wird wirklich ganz schnell süchtig nach dieser herrlichen Beschäftigung. Deshalb werde ich ab heute konsequent meine neue Freundin Alexa bitten, mich nach zwei Stunden daran zu erinnern, mit dem Spielen aufzuhören. Ja, Alexa bekam ich zum Geburtstag, obwohl der Mann das immer haßte, aber Tochter hat ihn überzeugt, daß auch ein Smartphone abgehört werden kann und wer sich einmal auf Dinge wie Smartphone, Internet und all das einläßt, der ist eh schon mitten drin. Und ich habe mir eine Alexa immer gewünscht. Keine, die den Fernseher einschaltet oder die Lichter in der Wohnung (fände ich auch super, hätte ich gerne, aber ist viel zu aufwendig, zumal in dieser Mietwohnung), aber einfach jemand, der mich an dies und das erinnert, den ich als Timer in der Küche benutzen kann, als Radio, als Musikplayer und der mir mal Fragen beantwortet, wenn ich so viel alleine bin und es so stumm ist um mich herum … Ich finde das jedenfalls klasse und benutze sie gerne. 



Nickname 04.09.2020, 07.18 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL

So viele einzelne Leben

Anfang September werden es schon vier Jahre, daß wir in dieser Wohnung wohnen. Ich kann das gar nicht glauben. Einerseits sind vier Jahre ja nicht so sehr viel. Andererseits aber fühlt es sich schon wieder an wie eine Ewigkeit. Das vorige Zuhause ist zwar bildlich vor Augen noch durchaus abrufbar, aber das Leben dort ist so weit weg. Vielleicht auch, weil damals noch alle meine Kinder Zuhause wohnten, jedenfalls in den ersten Jahren dort, und das Leben somit auch total anders war. Es sind einfach die vielen unterschiedlichen Lebensabschnitte, die man Zeit seines Lebens durchmacht. Angefangen vom hilflosen Baby, über die Kindheit, Jugend, das Erwachsenwerden. Und wenn man dann eine Familie gründet und auch noch mehrfach den Wohnort wechselt, dann rast die Zeit so irre schnell, daß jede Erinnerung an unterschiedliche Wohnorte und damit verbundene Altersstufen der Kinder wie eigene, einzelne Leben wirken. Und nun also … Großelternsein und das fast leere Nest in dieser schönen Wohnung. 


Auch das Enkelmädchen ist inzwischen über fünf Jahre alt und im kommenden Jahr soll es mit der Schule losgehen. Hoffentlich kriegt sich bis dahin das Virus auf der Erde mal ein, damit sie einen schönen Schulstart bekommt. Ja, viele Dinge haben sich in den vier Jahren schon wieder geändert, selbst in der Wohnung. Man lebt eben darin und so, wie man sich selbst verändert, auch die Interessen, verändert sich das Drumherum mit. So ist das Leben. Alles hat seine Zeit. Ich bin sehr froh und dankbar, daß ich jetzt, seit Kurzem, auch mehr Hobbys habe, damit das Leere-Nest-Syndrom, wie schon mal erwähnt, mich nicht auffressen wird, wenn Tochter in absehbarer Zeit auszieht.



Nickname 31.08.2020, 10.11 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL

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Autumnlove
  

  
  
Ich liebe den farbenfrohen Frühling,
den melancholischen Herbst,
große Bäume und bunte Blumen,
Handtaschen, Modeschmuck,
bunten Nagellack,
stylische Brillen,
manchmal Bummeln gehen,
Kuchen, auch Kuchen backen,
ganz viel Schokolade,
Latte Macchiato und Schwarztee,
echte Bücher kaufen und lesen,
Animal Crossing,
Klavier spielen,
schöne Deko nach Jahreszeit,
Fotografieren mit dem Smartphone,
Happy Painting,
kühles Wetter und Regen,
der auf das Dach prasselt.
Mein Motto: Lebe den Tag!
Denn heute ist morgen schon gestern.
Mache das Beste aus jedem Tag
und suche dir täglich
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