Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Gedanken

Sich selbst austricksen

Ich hatte jahrelang ein Spiel auf dem Smartphone, das habe ich gelöscht, seither klappt das wirklich sehr gut, daß ich nicht millionenfach am Tag nach dem Teil greife. Spiele mache ich sonst auch nicht, weder am Smartphone noch am Laptop. Mit dem neuen Smartphone ist es vor allem das Fotografieren, das mich reizt, weil ich auch keine normale Kamera habe. Nur das Smartphone. Ich dachte mir, wenn ich mir eine Hülle für das Smartphone kaufe, die so eine Flip-Case-Hülle ist (ich weiß nicht genau, wie man das korrekt nennt), also die auch den Bildschirm bedeckt und die man so aufklappen muß, dann hemmt das zusätzlich, ständig auf das Smartphone zu starren und es in die Hand zu nehmen. Das war der Hauptgrund, warum ich mir eine neue Hülle (Flip-Case) gekauft habe. 


Im Internet kann man ja alles kaufen und auch manchmal selbst designen und ich habe mir mit einem Foto eine neue Smartphone-Hülle bestellt. Für manchen Besucher hier mag das jetzt wie eine Smartphone-Hülle für ein Kind wirken, aber das Bild hat eine bestimmte Bedeutung für mich und ist von meiner Tochter gezeichnet, deshalb liebe ich es. Jedenfalls bekam ich gestern die Hülle endlich und bin begeistert, wie perfekt es aussieht und wie toll die Qualität ist. Natürlich weiß ich noch nicht, wie die Qualität auf Dauer bleibt, wenn man das Ding benutzt. Viele Hüllen werden dann ja schnell unansehnlich, lösen sich an den Ecken und Kanten auf oder wetzen sich ab, gehen einfach schnell kaputt. Aber jetzt, am Anfang, ganz neu, ist es perfekt. 



Nickname 21.08.2019, 06.24 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL

Es bewegt sich was

Seit Kurzem bin ich dabei, mein Alltagsleben etwas umzukrempeln. Nur in kleinen Dingen, so wie in der Ernährung, wie schon erzählt, aber immerhin. Es bewegt sich was und die jahrzehntelange Routine, gerade auch am Morgen, wird durchbrochen. Veränderungen sind immer gut, damit man nicht so im Sumpf versinkt und die Routine ist zwar einerseits gut für Geborgenheit und Stabilität, aber manchmal macht sie auf Dauer auch eingefahren und man stumpft irgendwie ab. Jahrzehntelang war ich die Erste am Morgen, die aufgestanden ist und die ganze Familie geweckt hat. Da ich eh Probleme mit dem Schlafenkönnen habe, habe ich mir dabei selbst den Streß gemacht, auch ständig auf den Wecker zu gucken, wann es Zeit ist aufzustehen, obwohl er ja sowieso klingeln würde. Ich glaube, Mütter können alle davon ein Lied singen, daß man einfach anders schläft und immer schnell von Null auf Hundert funktionieren muß, egal zu welcher Tages- und Nachtzeit, und das versuche ich gerade etwas abzulegen. Jetzt stellt der Mann seinen Wecker und ich bleibe im Bett, bis er auch aufsteht. 


Außerdem habe ich mein Smartphone-Verhalten verändert. Ich lasse es nun oftmals einige Zeit liegen, ohne es anzufassen und am Morgen ist mein erster Griff und Blick nicht mehr Richtung Smartphone, sondern erst beim Frühstück. Frisch geduscht, geschminkt und bereit für den Tag am Frühstückstisch sitzen, Kaffee und Brot oder mal ein Brötchen, und dann erst folgt der Griff zum Smartphone. Bis dahin schläft das Ding auf Flugmodus und ich bin entspannter. 

Und auch im Blog sowie bei den diversen Social Media Dingens lerne ich, nicht zwangsweise (mein eigener Zwang in all den Jahren) täglich etwas zu posten. Ich muß nicht mehr 24 Stunden (oder eben 12 Stunden) online sein, sondern ich kann auch mal nichts tun. Früher lebte ich diesbezüglich mit dem Gedanken, ganz oder gar nicht. Den ganzen Tag (z. B. bei Twitter) oder gar nicht. Heute kann ich das auch mal ein, zwei, drei Tage nicht machen und dann wieder etwas posten. Langsam aber sicher werde ich also entspannter in all diesen Dingen und mache mir keinen eigenen Streß mehr damit. So lebt es sich wirklich einfacher. 



Nickname 20.08.2019, 07.19 | (11/11) Kommentare (RSS) | PL

Gut in der Spur

Draußen regnet es schon wieder und ich bin wirklich überrascht, daß dieser August mal so anders ist als all die anderen in meinem Leben. Nahezu immer war der August einfach nur widerlich und dauerhaft heiß! Letztes Jahr war ja sowieso eine Katastrophe, da war von April bis in den Oktober hinein fast Dauer-Sommer. Auch wenn mehrere Monate in diesem Jahr – laut Wettermenschen im TV – heißer waren als jemals zuvor, so waren bisher die heißen Tage insgesamt immerhin weniger als im vorigen Jahr. Und dieser August hat tatsächlich angenehme Temperaturen zwischendurch und sogar ab und an recht kühle Nächte und Morgende. Das liebe ich! So könnte es bleiben. Von mir aus könnte auch gleich der Herbst kommen. Weil ich ihn liebe. 


Im Internet habe ich mich etwas schlau gemacht.  Backen mit Honig, wie im vorigen Eintrag erzählt, macht übrigens nicht wirklich Sinn. Da Honig beim Erhitzen seine guten Stoffe verliert bzw. sie zerstört werden. Ich werde also weiterhin bei Zucker beim Backen bleiben, aber eben deutlich weniger Süßes insgesamt essen. Auch Ersatz-Süßungsmittel wie Agavendicksaft, Ahornsirup usw., was es da alles so gibt, sind zum Backen ja auch nicht geeignet und haben nicht wirklich mehr gesundheitlichen Wert. Man müßte sie in riesigen Mengen verzehren, um die wenigen guten Inhaltsstoffe überhaupt abzubekommen. Außerdem werden all diese Dicksäfte und Sirupe im Ausland produziert. Am Besten und für die Umwelt gesündesten ist Honig aus der Region, frisch von einem richtigen Imker, aber eben nicht zum Backen oder in sehr heißen Getränken. Zucker reduzieren und selten genießen und gut ist es. Heute gibt es übrigens angebratene Nudeln mit Speckwürfelchen und Ei. Tochter fährt nach Stuttgart und trifft sich mit einer Freundin. Habe schon fleißig meinen Haushalt gemacht, auch das, was ich gestern nicht gemacht habe, und so bin ich gut in der Spur. 



Nickname 15.08.2019, 10.34 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL

Morgens um Sieben

Morgens um Sieben, und es kommt der Himmel runter. Gewitter vom Feinsten und Prasselregen. Lasse den Laptop mal lieber auf Akku laufen, obwohl ich das sonst nie mache. Ich lasse den alten Laptop eigentlich immer am Strom. Trage ihn auch nie hin und her. Für Hin und Her habe ich ja mein Smartphone. Jedenfalls schüttet es aus Kübeln, und das Gewitter ist so nah wie selten. Richtige Schläge tut es, daß man zusammenzuckt. In so einer Dachwohnung habe ich bei Unwetter durchaus Angst. Gewitter und Hagel oder Sturm und Starkregen, da traue ich den vielen schrägen Dachfenstern nicht. 


Gestern haben Tochter und ich noch Torte/Kuchen gegessen und am Abend kam Sohn III und er brachte seinen eigenen Grill mit, damit wir lecker Steak machen konnten. Leider regnete es zuvor, und auch während dem Essen auf dem Balkon fielen wieder einige Tropfen, mit dem Sonnendach, ausnahmsweise bei Regen offen, ging es aber noch. Danach schnell wieder in die Wohnung und der Regen hörte auch wieder auf. Die Steaks waren lecker und wir werden uns im kommenden Jahr auch so einen tollen kleinen Grill kaufen oder wünschen. Denn unser einfacher Elektrogill ist einfach mehr für Würstchen gedacht, Steaks werden darauf leider nicht besonders gut.


Markennennung unbezahlt.

Ich habe gestern für meine schöne Schilderwand noch ein kleines Schild bekommen. Der Mann hat dann eines der alten Schilder ausgetauscht gegen das neue, das alte dann nach unten, da ist noch ein ganz kleines bißchen Platz gewesen. Damit das neue Schild besser zu sehen ist. Sehr mühsam, alte Schilder mit den winzigen Nägelchen weg zu bekommen, ohne daß das Schild verbiegt und die Wand kaputt geht. Fröhliches Ausziehen und Umziehen in ein paar Jahren, ob wir dann alle Schilder ohne Probleme abbekommen wage ich sehr zu bezweifeln. 


Markennennung unbezahlt.

Tja, müssen wir wohl noch lange hier wohnen bleiben … Wenn das Unwetter aufhört, muß ich mich an den Haushalt machen. In der Wohnung ist es immer noch bäh warm und drückend. Ich freue mich schon so auf den Herbst. Dann paßt mein Blogkleidchen auch endlich zur Jahreszeit. 



Nickname 07.08.2019, 07.05 | (9/9) Kommentare (RSS) | PL

Hier und da und trallala

Was ich am Sonntag am meisten liebe ist das Frühstück. Wir stehen auch sonntags recht früh auf, das ist halt so, war immer schon so. Ich kann ja eh nicht gut schlafen und bin froh, wenn ich dann wieder raus aus dem Bett darf. Das Frühstück am Sonntag ist meist mit aufgebackenen Brötchen und Brezeln und einem weich gekochten Ei. Dann sitzen wir lange und gemütlich am Tisch, manchmal redet man was, manchmal guckt jeder in sein Smartphone, zappt sich durch die Social Media Dingens und durch WhatsApp. 


Wenn die Küche danach sauber gemacht ist, da hilft der Mann auch mit, dann tut jeder, was er will oder braucht. Der Mann hat dann seinen Laptop auf den Knien, sitzt vor dem Fernseher, es laufen manchmal so Fußball-Diskussionen oder was auch immer, und ich hänge ebenfalls am Laptop. Es ist so streßfrei, wenn man keine Termine hat, keine Verpflichtungen (außer der Küche, weil wir ja auch keine Spülmaschine haben). Im Haus ist es meist lange noch still und das Leben fühlt sich dann gut an. 

Seit längerer Zeit haben wir ja fiese Probleme mit dem Internet, der Fernseher nimmt das Internet gar nicht mehr an und mein Smartphone springt ununterbrochen von WLAN auf mobil und immer hin und her. Gestern telefonierte der Mann ewig lange mit dem Internetanbieter und ehrlich, er stellte auf Laut und ich hörte mit und nach drei Minuten schaltete mein Gehirn ab, ich habe Null verstanden und kapiert. Der Mann versuchte mitzuschreiben, was er alles tun kann und soll, hier und da und trallala. Kapieren tut das keiner. Ich bin immer noch der Meinung, daß die selbst schuld sind an der Misere, daß die das Internet drosseln, weil wir auf ihr Angebot vor einigen Wochen nicht eingangen sind, seitdem kam das alles erst. Aber nein. Es liegt hieran und daran und blablabla. Ich kann es nicht mehr hören. Früher waren die Geräte alle einfacher und leichter zu bedienen. Heute wird alles immer komplizierter und komplizierter und es kann viel mehr kaputt gehen oder eben Störungen auftreten. Manchmal bin ich wirklich müde des Ganzen. Mein Gehirn ist da wirklich überfordert. 

Heute koche/backe ich Flammkuchen. Ich hoffe, der Hefeteig geht mit der echten Hefe genauso gut auf wie gestern bei den Zimtschnecken! Wehe wenn nicht! 



Nickname 04.08.2019, 09.26 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL

Leere-Nest-Syndrom

Gestern Abend war draußen Party, doppelt, die einen Nachbarn wie die anderen, alle waren draußen mit Besuch und alle haben ihren Grill angeworfen. Heute dagegen ist es richtig still, wenn man mal von der nahen Autobahn absieht, der Kindergarten gegenüber hat wohl nun Sommerferien, denke ich mal, denn sonst wären die Kinder wie fast immer draußen in ihrem Garten und würden schreien und toben. Ich frage mich oft, wie ich das mit meinen vier Kindern alles ausgehalten habe, dazu die viele Arbeit, die miese Gesundheit, die finanziellen Nöte und das Einmischen diverser Menschen, die immer meinten, sie wüßten alles besser. Ehrlich, oft bin ich froh, daß meine Kinder nun erwachsen sind, obwohl ich sehr unter dem Leere-Nest-Syndrom gelitten habe, nachdem die Jungs alle ausgezogen sind und nur noch Tochter zurück blieb. Wenn der Tag kommt, an dem sie auch ausziehen wird, dann wird das nochmal sehr schwer für mich. Ich war eben Mutter in allen Punkten meines Lebens. Es war eine schwere Zeit, aber es war auch die wertvollste Zeit und Aufgabe, meine Berufung in meinem Leben, Mutter zu sein. 


Jetzt wird es immer wichtiger, mir neue Aufgaben und Highlights in meinem Leben zu suchen, es ist eine andere Zeit. Aber so ist das Leben und ich bin dankbar dafür, daß ich meine Kinder habe/hatte und daß ab und zu das Enkelmädchen zu Besuch kommt oder wir zu ihr fahren. Manchmal sehe ich sie einen ganzen Monat nicht, dann kann es sein, daß wir uns zwei oder drei Mal im Monat sehen. Ganz unterschiedlich. So ist das Leben, und mein Motto seit langer Zeit lautet sowieso: Lebe den Tag. In diesem Moment jedenfalls schiebe ich den Gedanken an ein paar Pflichten, die noch zu tun wären, auf morgen. Und genieße die Ruhe von draußen. Ich lebe den Tag.



Nickname 02.08.2019, 13.37 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL

Never ending story

Neulich an einem Wochenende hing mal diese Feder am regenfeuchten Balkongeländer fest. Daß ich das Bild so klasse hinbekommen habe, obwohl der leichte Wind sie ständig hin und her wedelte, das war echt ein Glück. So kleine Glücke sind einfach schön, die machen mich tatsächlich auch glücklich, oder sie machen gute Laune. Was sind die Smartphones mit ihren tollen Kameras doch für ein Segen. Ich will nie mehr ohne so ein Smartphone sein! 


Den Haushalt habe ich für heute erstmal fertig. Tochter möchte selbst Pommes aus Süßkartoffeln kochen/backen, die haben wir noch da und das probierte sie neulich mal aus. Im Backofen natürlich, eine Fritteuse haben wir sowieso nicht. Also muß ich heute nicht Kochen, ich hasse das ja sowieso. Reste sind auch noch da von gestern, und vielleicht mache ich mir einen Grießbrei. Ich gestehe: Böse! mit! Päckchen! Ich mag das Zeug! Und so schlimm wie früher sind all die Päckchen heute auch nicht mehr. Jeder wie er es möchte. 

Die Kinder im Kindergarten gegenüber schreien sich schon seit Stunden die Seele aus dem Leib. An Lesen ist da nicht zu denken. Vielleicht widme ich mich meinen DVDs von Hubert & Staller. Wie schon mal erwähnt, geht Netflix ja nicht mehr. Erst muß mal mit dem Internetanbieter geklärt werden, was jetzt passiert. Das ist ja auch immer so ein Elend. Never ending story. Zur Zeit kaufe ich mir nach und nach auch alle Elementary-Staffeln. Das liebe ich auch so sehr. Da wird ja momentan im Original die letzte Staffel gezeigt, also nicht in Deutschland, mehr soll es dann auch nicht mehr geben. Schade. Die muß ich mir dann irgendwann auch kaufen, wenn sie mal erhältlich ist. 



Nickname 01.08.2019, 11.21 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Tausend kleine Monster

Zur Zeit regnet es ja sehr viel bei uns, immer wieder, oftmals nachts oder früh morgens. Da dann die Wohnung zu lüften ist meist nicht möglich, oder ich renne zigmal durch die Wohnung, zwei Stockwerke, um die Fenster auf und zu und auf und zu zu machen. Schräge Dachfenster haben leider viele Nachteile. Abgesehen von der vielen Vogelkacke, die sich darauf sammelt. Am Anfang habe ich hier noch alle zwei Monate die Fenster geputzt, das habe ich inzwischen aufgegeben, es ist umständlich und mühsam, die Dachfenster komplett zu drehen, um sie von außen putzen zu können, ich bin trotz Leiter zu klein dazu und nach einer Stunde sind schon wieder die ersten Kacker drauf. So sehr ich diese Dachwohnung liebe, so wunderschön wie wir sie uns eingerichtet haben, aber nicht alles ist Gold was glänzt. Und die Hitze des Sommers bekommt man kaum aus den Zimmerchen, besonders im 2. DG. Sommer eben. 


Schon wieder geht ein Monat zu Ende und der August kommt, der ist eigentlich immer heiß, heißer, noch heißer, jedenfalls in meiner Erinnerung. Ich freue mich so auf den Herbst und ich sehe immer sehnsuchtsvoll mein Blog-Kleidchen an und bin froh über jeden Sommertag, der vergeht. In der Nacht habe ich wieder kaum ein Auge zugemacht, es war viel zu warm und stickig in meinem Kämmerchen, mir lief der Schweiß, die Wechseljahre geben ihr Übriges dazu und dann hatte ich wieder so eine Unruhe in mir, weil die Aufregung mit der Polizei gestern natürlich nicht spurlos an mir vorüber geht. Aber egal ob ich etwas Negatives, Schönes oder Neutrales erlebe, alles was aufregend ist, läßt mich in der Nacht wachliegen oder lange nicht einschlafen. Dann fängt mein Herz zu pumpern an und in mir drin tanzen tausend kleine Monster, so daß mein Körper und meine Seele keine Ruhe finden. Ohhmmm. Das Foto ist aus meinem kleinen Zimmer. Sagte ich schon, daß ich den Schweden liebe ... lalalaaa ... 



Nickname 31.07.2019, 07.16 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL

Immer online

Seit ich mein neues Smartphone habe, also ca. seit zwei Monaten, bin ich wieder so viel online wie früher zu meinen besten Zeiten. Vor allem das Fotografieren macht mir so viel Spaß, deshalb kam ich auch dazu, Instagram noch intensiver zu nutzen, inzwischen also mit drei Accounts. Ich habe keine normale, echte Kamera mehr, die war irgendwann vor vielen Jahren schon kaputt, und meine vorigen Smartphones hatten nicht die besten Kameras intus, aber jetzt bin ich so happy damit, daß ich das Ding nicht mehr aus der Hand lege. Genauso geht es mir nun mit dem Schreiben, nachdem ich wochenlang oder noch länger mit mir gerungen habe, wieder zu bloggen oder doch nicht mehr, aber wie sagt man so schön: Sag niemals nie! Und nun macht mir auch das Schreiben wieder Spaß und ich hänge stundenlang, wenn ich die Zeit dazu habe, am Laptop oder/und Smartphone. 


Mein Leben ohne diese Dinge wäre nicht so wie es ist, ich bin sehr froh und dankbar, daß ich zu der Generation gehöre, die das Internet noch miterleben darf, haha. Sicher kann man alles übertreiben, und vor allem bei kleinen Kindern sollte man aufpassen, aber zum Glück sind meine ja schon erwachsen und gehen ihren eigenen Weg und manche von ihnen sind genauso smartphonesüchtig wie ich selbst. Man muß eben lernen, seine eigenen Grenzen zu ziehen, das Ding auch mal wegzulegen, die anderen schönen Momente des Lebens auch mal ohne Internet genießen zu können. Aber wenn es einem Freude macht, warum nicht?! Abends, wenn ich in mein Bett gehe, schalte ich das Smartphone stumm und auf Flugmodus, und es wird die ganzen Nacht nicht angerührt, auch dann nicht, wenn ich nicht schlafen kann und oftmals stundenlang wach liege. Ich fasse es dann nicht an und mache nichts damit. Erst wenn Zeit ist, aufzustehen, greife ich danach und gucke, was es alles so Neues gibt … Der Tag beginnt immer gleich, mit dem Blick auf das Smartphone. Flugmodus wieder aus und zack bumm füllt sich die Nachrichtenleiste. Tochter meinte gestern, als wir im Café saßen, wir sind eine moderne Familie. Jeder hat sein Smartphone in der Hand. Aber unterhalten haben wir uns trotzdem. Uns gegenseitig die Fotos gezeigt. Mitgeholfen beim Foto-Knipsen. Gestört hat nur die alte Dame am Nebentisch, deren Handy mehrfach wahnsinnig laut geläutet hat ... grins.



Nickname 30.07.2019, 11.50 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Glücksmomente

Letzte Nacht gab es ein Gewitter und sehr viel Regen. Und auch jetzt am Vormittag prasselt der Regen auf das Dach. Ich liebe die Melodie des Regens, diese Musik, wenn er auf das Dach prasselt. Von dem her ist diese Dachwohnung wirklich herrlich. Nur nicht bei der Sommerhitze. Lassen wir das Thema. Darüber kann man ja jammern ohne Ende, aber ich will die schönen Dinge des Lebens aufgreifen, Dunkelheit und Schmerz gibt es genug. Also reden wir über die Glücksmomente. 


Markennennung unbezahlt.

So ein Glücksmoment ist für mich immer auch eine gute Zeitschrift. Von denen gibt es natürlich Müll ohne Ende, aber wenn man sucht und ein bißchen mehr Geld ausgibt als nur ein paar Cent, dann findet man auch gute Zeitschriften. So wie die von Guido. Ich sehe mir auch immer wieder gerne Shopping Queen im Fernsehen an. Nicht immer, aber immer wieder. Manchmal nerven mich die Frauen derart, daß ich ausschalten muß. Aber ich mag gerne in ihre Wohnungen spickeln und mich einfach amüsieren und ablenken lassen vom Alltag, unser Netflix ist zur Zeit tot, viel Ärger mit dem Internetanbieter und der Verbindung. Ich sehe mir gerne Wohnungen an, wie die Leute sie einrichten, wie sie leben, und ich mag Deko, liebe es, wenn alles zueinander paßt. Der Geldbeutel setzt da zwar eine Bremse, aber wenn man sucht, findet man immer Möglichkeiten, dank dem Schweden, dank Depot und all der schönen Dinge, die es da auch für weniger Geld gibt. Das Zuhause gemütlich und schön machen, das ist mir wichtig. Es ist mein Zuhause, meine Burg. 

Heute also ein regnerischer Sonntag, keine Pflichten, die Natur saugt den Regen in sich auf, das tut gut. Der Monat Juli geht auch schon wieder langsam zu Ende und die Zeit rast. Tochter hat nun Ferien. Der Mann geht gleich weg zu einem Brunch, Tochter und ich werden uns Bistro Baguettes gönnen, die Faulheit siegt mal wieder über das Kochen. Verwöhnprogramm für die Damen, einfach tun und lassen, was wir wollen und was eben möglich ist. 



Nickname 28.07.2019, 10.37 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL

autumnlove
 
  

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geplaudert
Grit:
Nachtrag/Antwort:Wir bestellen die Pizza und
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P.S. das haben wir es: Frisch Hefe. Ich bin n
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Grit:
Hallo Linda,da gab es Familien-Pizzen in XXL
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Eine Pizza kann ganz schön aufwendig werden,
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Peggy :
Pizza wird es demnächst auch bei uns geben.Bi
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