Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Malen

Alexa erfährt keine Geheimnisse

Heute habe ich endlich mal wieder die Farben rausgekramt und gemalt. Vor den blauen Pferden habe ich noch ein Bild gemalt, das ich aber verschenken werde, deshalb zeige ich das auch nicht. Später dann mal. Das andere gefällt mir besser, aber die blauen Pferde haben mich auch gereizt. Ich suche mir immer bei Pinterest Bilder, die ich gerne auch malen würde und male sie ab. So gut ich halt kann, sie sehen eh nie aus wie das Original. Ich habe da nicht so die Ausdauer für Feinheiten und auch nicht das Können, so lange male ich ja auch noch nicht. Aber es macht Spaß und lenkt vom Alltag ab und ich gucke gerne nebenbei so leichte Serien, die ich eh schon auswendig kenne, also im Prinzip gucke ich sie nicht, sondern höre sie nur, wie ein Hörbuch. 


Am Samstag kam in der Tageszeitung ein großer Bericht über Produkte, die Firmen gerne als Werbung bedrucken lassen und verschenken, Werbegeschenke, hatte der Mann zeitweise auch schon in seiner Firma. Ich sagte zu ihm, so Kugelschreiber wären schon klasse, die könnte doch jeder gut gebrauchen. Er fand das nicht sooo toll, das hätte ja jeder. Wir redeten so ein bißchen darüber, nicht sehr lange, aber ein bißchen, und wir redeten auch nur, es stand ja nur in der Tageszeitung, nicht im Internet. Am Sonntag Morgen dann kam bei ihm in Facebook Werbung über Kugelschreiber als Werbegeschenk. Alexa war wieder mal sehr aufmerksam. Aber das wußten wir ja im Voraus, nicht nur Alexa, auch die Smartphones können uns abhören. Inwieweit sie das tun oder nicht, es Zufall ist oder Spionage, lassen wir das mal dahin gestellt. Mich stört das nicht, denn Geheimnisse gebe ich in Gegenwart von Alexa sicher niemals preis. So schlau bin ich dann doch. Mein Smartphone würde ich niemals mehr hergeben und Alexa darf auch bleiben. 



Nickname 14.09.2020, 16.00 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Happy Ablenkung vom Alltag

Gestern gab Tochter mir ein paar alte Acrylfarben und ich probierte mal damit ein bißchen rum. Das Blatt war natürlich nicht geeignet und wellte sich, und auch sonst habe ich wohl eher zu wenig Farbe genommen. Ich male ja im Prinzip erst sei dem Frühjahr diesen Jahres, kurz bevor Corona anfing, entdeckte ich meine Freude am Malen (wieder). Als Kind habe ich natürlich auch viel gemalt, auch später noch ab und zu, aber eben nur so, und als ich im Frühjahr das Happy Painting entdeckte, machte mir das gleich riesen Spaß. Allerdings male ich inzwischen die Bilder nicht mehr so ganz typisch für das Happy Painting, ist mir oftmals zu kitschig und zu überladen, ich versuche (noch), meinen eigenen Stil beim Malen herauszufinden. 


Jedenfalls hatte Tochter alte Acrylfarben, aber da sind mir meine Aquarellfarben doch lieber und ein richtiger Block vor mir auf dem Tisch. Ist handlicher und übersichtlicher, zumal ich sowieso eigentlich gar keinen Platz habe, ich muß immer den Eßtisch (bzw. die Deko) abräumen, wenn ich etwas Malen möchte. Zur Zeit habe ich auch wenig Ausdauer, bin öfter mal frustriert, weil vor meinem inneren Auge sehen die Bilder immer ganz anders aus als das, was dann auf dem Papier entsteht. Aber letztendlich ist es das Tun selbst, das Freude macht und auch Entspannung und Ablenkung vom Alltag bringen soll. 



Nickname 05.09.2020, 09.26 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Besuch auf der Märcheninsel

Irgendwie fällt es mir noch ein bißchen schwer, meine Gedanken einfach so laufen zu lassen. Zu lange habe ich nicht mehr wirklich geschrieben. Früher war Bloggen der wichtigste Teil meiner freien Zeit, sowieso Briefe von Hand zu schreiben und noch vieles andere mehr. In den letzten Jahren so gut wie gar nichts mehr. Statt dessen habe ich fleißig fotografiert, bei Instagram gepostet, was mir immer noch viel Freude macht, ein bißchen Facebook oder Twitter, aber wirkliche Texte geschrieben oder richtige Briefe? Nein. Das verschwand immer mehr. Schade, aber vielleicht hätte ich ohne diese Pause auch nie die anderen schönen Dinge entdeckt. Das Klavierspielen wieder aufleben lassen, das ich als Kind mochte, das Malen, bei dem man so schön das Gehirn abschalten kann, und jetzt natürlich das Animal Crossing Spiel. Gestern durfte ich in dem Spiel meine Tochter auf ihrer Insel besuchen, und da sie schon viele Monate spielt, sieht ihre Insel aus wie eine Traumwelt, eine Märchenwelt, einfach so wunderschön! Und was es da alles zu sehen gibt! Meine eigene kleine Insel in dem Spiel ist noch ganz leer und fast langweilig. Nun bin ich erst recht motiviert, fleißig zu spielen, sobald ich Zeit dafür habe, aber ich merke auch schon, daß man bei mehreren Hobbys auch seine Zeit aufteilen muß. 


Alle schönen Dinge an einem Tag machen? Geht gar nicht. Dazu ist der Tag zu kurz. Und manchmal habe ich auch keine Geduld, keinen Nerv, keine Ausdauer, keine Konzentration für etwas, vor allem beim Klavierspielen. Zumal ich auch sehr gerne Krimis ansehe in der Mediathek oder in Zeitschriften blättere, auch das ist Teil meines Alltags. Das Lesen von Büchern ist mir im letzten Jahr auch etwas abhanden gekommen, aber das Lesen an sich war immer schon eher phasenweise bei mir aktuell. Ganz sicher kommt das auch wieder. Ich bin jedenfalls glücklich, daß ich nun so langsam wirklich etwas für mich gefunden habe, das mir das Leben im Alleinsein meiner freien Zeit schöner macht, da das Nest Zuhause sich fast gänzlich geleert hat. Wenn Tochter nun auch demnächst flügge wird, möchte ich nicht das Leere-Nest-Syndrom bekommen. 



Nickname 29.08.2020, 14.19 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Da war doch noch was

Wenn die ganze Welt angehalten wird, unrund läuft und alles seltsam anders ist, dann muß man sich fragen, was kann ich tun, damit ich gut damit klar komme. Was brauche ich in meinem Leben, das mich hält und glücklich macht. Welche Menschen, welche Dinge, welche Tätigkeiten, welche Pflichten, welche Hobbys. Wer und was berührt meine Seele? Alles zusammen macht mein Leben aus. Die Welt läuft unrund, dank eines Virus, der alle beschäftigt – im Guten wie im Schlechten. Aber ich habe einige schöne Dinge für mich entdeckt. Zum Beispiel das Malen. 


Zum Geburtstag bekam ich von meinen erwachsenen Kindern eine Spielekonsole mit dem Spiel Animal Crossing. Der Tollpatsch läßt grüßen. Noch nie zuvor habe ich mit so etwas gespielt. Aber ich liebe es! Seitdem lebe ich auf meiner Insel. Weit weg von Corona & Co. Na gut, jedenfalls ein, zwei Stunden am Tag. Aber da war doch noch irgendwas, das mir fehlte. Schon sehr lange fehlte. Das ich wirklich vermisst habe. Und dann kam der Geistesblitz. Zwischen Insel und Malen und Klavierspielen. Da war doch noch was? Das Schreiben. Das Bloggen. Social Media ist gut und schön. Aber schnell und flüchtig. Ich liebe das geschriebene Wort. Für das man sich Zeit nimmt. Zeit zum Schreiben und Zeit zum Lesen. Deshalb bin ich zurück in Bloggerland.



Nickname 28.08.2020, 16.11 | (8/8) Kommentare (RSS) | PL

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Plauderecke
Gudrun:
Stimmt, Ausmisten kann auch sehr befreiend se
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SprottenPaula:
In Sachen Weihnachten bin ich klar im Vorteil
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SprottenPaula:
In meiner Kindheit hatten wir alle Stofftasch
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19sixty:
An Weihnachten habe ich bisher noch gar nicht
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KoRa:
Ohh sind die schön. Ich war grad mal spe
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Autumnlove
  

  
  
Ich liebe den farbenfrohen Frühling,
den melancholischen Herbst,
große Bäume und bunte Blumen,
Handtaschen, Modeschmuck,
bunten Nagellack,
stylische Brillen,
manchmal Bummeln gehen,
Kuchen, auch Kuchen backen,
ganz viel Schokolade,
Latte Macchiato und Schwarztee,
echte Bücher kaufen und lesen,
Animal Crossing,
Klavier spielen,
schöne Deko nach Jahreszeit,
Fotografieren mit dem Smartphone,
Happy Painting,
kühles Wetter und Regen,
der auf das Dach prasselt.
Mein Motto: Lebe den Tag!
Denn heute ist morgen schon gestern.
Mache das Beste aus jedem Tag
und suche dir täglich
kleine Glücksmomente.
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