Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Bloggen

Es bewegt sich was

Seit Kurzem bin ich dabei, mein Alltagsleben etwas umzukrempeln. Nur in kleinen Dingen, so wie in der Ernährung, wie schon erzählt, aber immerhin. Es bewegt sich was und die jahrzehntelange Routine, gerade auch am Morgen, wird durchbrochen. Veränderungen sind immer gut, damit man nicht so im Sumpf versinkt und die Routine ist zwar einerseits gut für Geborgenheit und Stabilität, aber manchmal macht sie auf Dauer auch eingefahren und man stumpft irgendwie ab. Jahrzehntelang war ich die Erste am Morgen, die aufgestanden ist und die ganze Familie geweckt hat. Da ich eh Probleme mit dem Schlafenkönnen habe, habe ich mir dabei selbst den Streß gemacht, auch ständig auf den Wecker zu gucken, wann es Zeit ist aufzustehen, obwohl er ja sowieso klingeln würde. Ich glaube, Mütter können alle davon ein Lied singen, daß man einfach anders schläft und immer schnell von Null auf Hundert funktionieren muß, egal zu welcher Tages- und Nachtzeit, und das versuche ich gerade etwas abzulegen. Jetzt stellt der Mann seinen Wecker und ich bleibe im Bett, bis er auch aufsteht. 


Außerdem habe ich mein Smartphone-Verhalten verändert. Ich lasse es nun oftmals einige Zeit liegen, ohne es anzufassen und am Morgen ist mein erster Griff und Blick nicht mehr Richtung Smartphone, sondern erst beim Frühstück. Frisch geduscht, geschminkt und bereit für den Tag am Frühstückstisch sitzen, Kaffee und Brot oder mal ein Brötchen, und dann erst folgt der Griff zum Smartphone. Bis dahin schläft das Ding auf Flugmodus und ich bin entspannter. 

Und auch im Blog sowie bei den diversen Social Media Dingens lerne ich, nicht zwangsweise (mein eigener Zwang in all den Jahren) täglich etwas zu posten. Ich muß nicht mehr 24 Stunden (oder eben 12 Stunden) online sein, sondern ich kann auch mal nichts tun. Früher lebte ich diesbezüglich mit dem Gedanken, ganz oder gar nicht. Den ganzen Tag (z. B. bei Twitter) oder gar nicht. Heute kann ich das auch mal ein, zwei, drei Tage nicht machen und dann wieder etwas posten. Langsam aber sicher werde ich also entspannter in all diesen Dingen und mache mir keinen eigenen Streß mehr damit. So lebt es sich wirklich einfacher. 



Nickname 20.08.2019, 07.19 | (11/11) Kommentare (RSS) | PL

Schwäbische Dampfnudeln (Rezept)

Heute habe ich nach vielen Jahren mal wieder Schwäbische Dampfnudeln selbst gemacht. Natürlich dann mit Milchprodukten, aber die laktosefreie Variante. Zu 100 % auf Milchprodukte zu verzichten macht einfach keinen Sinn, nicht alle meine gesundheitlichen Probleme diesbezüglich kommen durch die Milch. Aber ich verwende wenn, dann nur Produkte von LAC oder Minus-L. Normale Milchprodukte benutze ich nicht mehr, und da, wo es geht, nehme ich die pflanzlichen Alternativen. Als Kind habe ich diese Dampfnudeln sehr geliebt, später auch selbst gemacht, dann aber viele Jahre nicht mehr. Aber ich wollte wissen, ob ich sie noch hin bekomme, nachdem ich mit der Frischhefe nun endlich wieder einen guten Hefeteig hin bekomme!


Der Mann wollte heute den neuen Fernseher aufhängen, kaufte extra passende Schrauben, tja, und eine davon war falsch. Also ging es nicht. 

Ich habe es endlich geschafft, mein Twitter hier im Blog in die Seitenleiste zu setzen, wer also mag, kann da auch lesen oder vielleicht ja sogar mit einem eigenen Account bei Twitter mitmachen. Falls ich mal eine Weile nicht im Blog aktiv bin, kann man bei Twitter oder Instagram nachsehen, was ich so mache. 

Jetzt aber noch das Rezept für die Dampfnudeln. 

Schwäbische Dampfnudeln (Rezept):

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Nickname 18.08.2019, 12.50 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL

Immer online

Seit ich mein neues Smartphone habe, also ca. seit zwei Monaten, bin ich wieder so viel online wie früher zu meinen besten Zeiten. Vor allem das Fotografieren macht mir so viel Spaß, deshalb kam ich auch dazu, Instagram noch intensiver zu nutzen, inzwischen also mit drei Accounts. Ich habe keine normale, echte Kamera mehr, die war irgendwann vor vielen Jahren schon kaputt, und meine vorigen Smartphones hatten nicht die besten Kameras intus, aber jetzt bin ich so happy damit, daß ich das Ding nicht mehr aus der Hand lege. Genauso geht es mir nun mit dem Schreiben, nachdem ich wochenlang oder noch länger mit mir gerungen habe, wieder zu bloggen oder doch nicht mehr, aber wie sagt man so schön: Sag niemals nie! Und nun macht mir auch das Schreiben wieder Spaß und ich hänge stundenlang, wenn ich die Zeit dazu habe, am Laptop oder/und Smartphone. 


Mein Leben ohne diese Dinge wäre nicht so wie es ist, ich bin sehr froh und dankbar, daß ich zu der Generation gehöre, die das Internet noch miterleben darf, haha. Sicher kann man alles übertreiben, und vor allem bei kleinen Kindern sollte man aufpassen, aber zum Glück sind meine ja schon erwachsen und gehen ihren eigenen Weg und manche von ihnen sind genauso smartphonesüchtig wie ich selbst. Man muß eben lernen, seine eigenen Grenzen zu ziehen, das Ding auch mal wegzulegen, die anderen schönen Momente des Lebens auch mal ohne Internet genießen zu können. Aber wenn es einem Freude macht, warum nicht?! Abends, wenn ich in mein Bett gehe, schalte ich das Smartphone stumm und auf Flugmodus, und es wird die ganzen Nacht nicht angerührt, auch dann nicht, wenn ich nicht schlafen kann und oftmals stundenlang wach liege. Ich fasse es dann nicht an und mache nichts damit. Erst wenn Zeit ist, aufzustehen, greife ich danach und gucke, was es alles so Neues gibt … Der Tag beginnt immer gleich, mit dem Blick auf das Smartphone. Flugmodus wieder aus und zack bumm füllt sich die Nachrichtenleiste. Tochter meinte gestern, als wir im Café saßen, wir sind eine moderne Familie. Jeder hat sein Smartphone in der Hand. Aber unterhalten haben wir uns trotzdem. Uns gegenseitig die Fotos gezeigt. Mitgeholfen beim Foto-Knipsen. Gestört hat nur die alte Dame am Nebentisch, deren Handy mehrfach wahnsinnig laut geläutet hat ... grins.



Nickname 30.07.2019, 11.50 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Die gestürzte Queen

Ich glaube es ist wirklich so, man muß einfach drauflos schreiben bzw. bloggen. Je mehr Gedanken man sich darüber macht oder zensiert, desto schlimmer wird es und umso schneller vergeht einem die Freude daran wieder. Schreiben an sich war immer mein Leben, aber in den letzten Jahren haben sich die Prioritäten wohl verschoben, ob das am Älterwerden liegt oder am sich veränderten Verhalten diverser Menschen im Netz, überhaupt und sowieso, ich weiß es nicht. 

Seit zwei Jahren habe ich ja mein Klavier und spiele darauf, nicht immer täglich, aber mehrfach die Woche, allerdings ohne mir Streß zu machen. Es hört ja keiner, ich spiele nur mit Kopfhörer. Damit es den Mitbewohnern im Haus nicht den Magen umdreht. Zur Zeit allerdings hat das Klavier sozusagen Hitzefrei, ich habe zwar einen kleinen Deckenventilator im Klavierzimmer, aber die Konzentration fehlt mir dennoch. Heute Nacht tat es einen Schlag und ich bekam schon fast einen Herzinfarkt. Obwohl meine Zimmertür zu war und das Klavier ein Stockwerk tiefer steht, habe ich es gehört. Es war die Queen, sie fiel mal wieder vom Regal auf das Klavier drauf und hat leider Spuren hinterlassen. 


Ja, die Queen fiel schon mehrfach, ist ja auch uralt die Dame. Nein, Spaß. Meine Funko-Pop-Figuren, inzwischen sind es sieben an der Zahl, stehen auf einem kleinen, schmalen Regal über dem Klavier (so ein Bilderregal vom Schweden) und die Queen ist wirklich schlecht auf den Beinen, in ihrem Alter! Die echte Queen allerdings nicht, die ist ja wirklich noch super fit! Für meine Funko-Pop-Figuren habe ich ja auch einen Instagram-Account, aber neu ist mein Account für den kleinen Bären


Markennennung unbezahlt.

Ich weiß, in manchen Dingen bin ich ein Kind, aber es ist so herrlich, wie viele Leute das machen und was für tolle Fotos da zustande kommen. Das ist wie eine kleine - nein große! - Community. Mein Bär ist hauptsächlich Zuhause, eben so wie ich, aber manche Leute posten ihre Bären auf ihren Urlauben in der ganzen Welt. Irgend einen Spleen braucht der Mensch. Seit ich mein neues Smartphone habe, macht mir das Fotografieren damit so viel Spaß, daß ich immer am Knipsen bin. 



Nickname 26.07.2019, 10.25 | (10/10) Kommentare (RSS) | PL

Retrogefühl

Mit einem neuen Blog ist es wie mit einem Baby. Man geht ewig lange gedankenschwanger durch die Welt. Wird von Gefühlen hin und her geworfen, von Zweifeln geplagt. Wenn der große Tag dann endlich kommt, gerät man total in Streß. Nicht alles läuft rund. Doch am Ende ist es geschafft und der Glücksmoment überstrahlt alles. Nun könnte man sich gechillt zurücklehnen und genießen. Weit gefehlt. Nun fängt der Streß erst an. Oder der Spaß. Ist Bloggen überhaupt noch in? Viele der fleißigen Schreiberlinge von anno dazumal sind umgesiedelt zu Instagram. Oder wohin auch immer. Abgetaucht, verschwunden. So wie ich immer mal wieder. Die Frage ist, kann man nicht beides haben und leben? Die vielen Möglichkeiten parallel nutzen? So ein bißchen Retrogefühl wäre schön. Bloggen ähnlich wie damals. Diese Sehnsucht muß am Älterwerden liegen. Alles ändert sich, man selber auch, und die Welt dreht sich immer schneller. Man kann sie nicht anhalten, aber sich auf die schönen Dinge des Alltags konzentrieren. Sich Auszeiten nehmen. Sich besinnen, was einem immer gut getan hat. Was einen glücklich gemacht. Tue das, was dich glücklich macht.



Nickname 25.07.2019, 04.39 | (9/9) Kommentare (RSS) | PL

autumnlove
 
  

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geplaudert
Grit:
Nachtrag/Antwort:Wir bestellen die Pizza und
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Gwen:
P.S. das haben wir es: Frisch Hefe. Ich bin n
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Grit:
Hallo Linda,da gab es Familien-Pizzen in XXL
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Gwen:
Eine Pizza kann ganz schön aufwendig werden,
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Peggy :
Pizza wird es demnächst auch bei uns geben.Bi
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auf der Leine
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